Erstellt am: 23.01.2021, Autor: rk

JetBlue klagt gegen Slotvergabe in London

JetBlue Airways Airbus A321

JetBlue Airways Airbus A321 (Foto: JetBlue)

JetBlue Airways hat bei der US-amerikanischen Transportbehörde (DOT) eine Beschwerde gegen die Slotvergabe an den Flughäfen von London hinterlegt.

JetBlue Airways ist einer der größten Low-Cost-Carrier in den Vereinigten Staaten von Amerika und hat ihren Hauptsitz in New York. Die Airline möchte ihr Streckennetz mit Flügen nach Europa erweitern, dafür kämen Airbus A321 Long Range (LR) zum Einsatz. JetBlue Airways hat ihre Expansionspläne nach Europa im April 2019 bekanntgegeben und möchte in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit Flügen zwischen New York JFK und Boston nach London an den Start gehen. Die Slotvergabe auf den beiden großen Flughäfen London Heathrow und London Gatwick scheinen der Airline jedoch einen Strich durch die Rechnung zu machen.

In einem Brief an die US-amerikanischen Transportbehörde (DOT) klagt JetBlue gegen die Slotvergabe an den beiden Flughäfen Heathrow und Gatwick. Der Verkehr ist wegen der COVID-19 Krise fast gänzlich zusammengebrochen und die Slots werden für neue Airlines gleichwohl nicht freigegeben. JetBlue stört sich weniger an den krisenbedingt ungenutzten Slots von British Airways, nein vielmehr an den nicht genutzten Slots von Virgin Atlantic und Norwegian Air Shuttle. Diese beiden Airlines stehen in London vor einem großen Abbau und können laut einem Entscheid der britischen Behörden die Start- und Landerechte in Heathrow und Gatwick trotzdem behalten. Jet Blue drängt nun auf die Auflösung dieser Slots und hofft einige dieser begehrten Start- und Landerechte für sich in Anspruch nehmen zu können.

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