Erstellt am: 08.03.2017, Autor: rk

Zweiter Global 7000 absolvierte Erstflug

Bombardier Global 7000 FTV2 Erstflug TO (Foto

Bombardier Global 7000 FTV2 Erstflug Take Off (Foto: Bombardier)

Am 4. März 2017 absolvierte der zweite Bombardier Global 7000 Prototyp in Toronto seinen erfolgreichen Jungfernflug.

Am Steuer von Flight Test Vehicle 2 (FTV2) waren die beiden Piloten Jeff Karnes und J.R. Marcolesco, mit dabei war der Flugtestingenieur Ben Povall. Der erste Testflug dauerte vier Stunden und 28 Minuten. Laut Bombardier funktionierten alle Systeme wie erwartet fehlerfrei. Der zweite Prototyp hat den Spitznamen Powerhouse, die Piloten stiegen mit FTV2 bereits beim ersten Testflug auf eine Höhe von 43.000 Fuß (13.106 Meter). Der zweite Prototyp wird hauptsächlich für das Testen der Flugzeugsysteme herbeigezogen.

Das Global 7000 und Global 8000 Programm wurde durch Bombardier im Sommer 2015 zu Gunsten der CSeries um zwei Jahre verzögert, ursprünglich hätte der Global 7000 bereits im 2016 zur Verfügung stehen sollen und der Global 8000 im darauffolgenden Jahr. Bombardier ist nach dem erfolgreichen Jungfernflug nun zuversichtlich, dass der Global 7000 ab der zweiten Jahreshälfte 2018 am Markt verfügbar sein wird.

Der Global 7000 verfügt über eine elektronische Flugsteuerung, die gegenüber einer herkömmlichen Steuerung Gewicht spart. Das Fly-by-Wire System für die beiden neuen Bombardier Jets wurde durch Parker Aerospace programmiert. Im Cockpit wurde ein Pro Line Fusion von Rockwell Collins verbaut. Der Global 7000 wird von zwei General Electric Passport mit einem Schub von je 73,4 kN angetrieben. Der neue Business Jet soll laut Berechnungen von Bombardier eine maximale Geschwindigkeit von Mach 0,92 erreichen. Die Reichweitenleistung gibt Bombardier mit 7.400 Nautischen Meilen (13.705 km) an, diese kann bei einer Geschwindigkeit von Mach 0,85 und acht Passagieren erreicht werden.

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