Erstellt am: 21.07.2021, Autor: ps

Cirrus stellt G2+ Vision Jet vor

Cirrus stellt G2+ Vision Jet vor

Cirrus Vision Jet G2+ (Foto: Cirrus)

Im Januar 2019 hat der verbesserte Vision Jet G2 die Musterzulassung bekommen, an der diesjährigen EAA präsentiert Cirrus nun den G2+ Vision Jet.

Bei dem G2+ Vision Jet handelt es sich um eine weitere Iteration des einstrahligen Privatjets von Cirrus. Das Hauptmerkmal bei der Weiterentwicklung liegt bei dem Williams FJ33-5A, bei diesem wurde das Schubleistungsprofil verfeinert, damit die Startleistungen des Vision Jets um bis zu 20 Prozent verbessert werden konnten. Mit dieser Anpassung beim Triebwerk kann der Vision Jet noch flexibler und von noch mehr Flugplätzen sicher eingesetzt werden. Daneben verfügt der G2+ Vision Jet über neue Lackierungs-Optionen und die Möglichkeit, in den USA das Netz von Gogo Inflight WiFi für den Internetzugang im Flug zu nutzen. Der G2+ Vision Jet soll laut Cirrus ab August lieferbar sein.

Der G2+ Vision Jet kann auf einer maximalen Höhe von 31.000 Fuß (9.500 m) fliegen und erreicht dabei eine Fluggeschwindigkeit von 305 Knoten (564 km/h). Auf einer Reiseflughöhe von 9.500 Metern und einer wirtschaftlichen Fluggeschwindigkeit von 240 Knoten (444 km/h) kann der G2+ Vision Jet mühelos Entfernungen von 1.200 Nautischen Meilen (2.222 km) überwinden. Der Vision Jet ist für sieben Insassen zugelassen.

Cirrus Aircraft hat neben einem Notfallschirm auch das automatische Notlandesystem Safe Return von Garmin in ihren SF50 Vision Jet integriert, dieses wurde am 31. August 2020 von der FAA zugelassen. Cirrus Aircraft hat das Notlandesystem in die G3000 Perspective+ Avionik von Garmin integriert.

Das integrierte Safe Return System kann den Vision Jet beim Ausfall des Piloten, in der Fachsprache spricht man dabei von Pilot Incapacitation, durch den Passagier per Knopfdruck aktiviert werden. Das pilotlose Flugzeug wird dann von dem Safe Return System sicher zum nächsten Flugplatz geflogen und dort automatisch gelandet. Nach der Landung wird auch automatisch abgebremst und ausgerollt, das Triebwerk wird ebenfalls durch die Automatik abgestellt. Sobald das Triebwerk abgestellt ist, wird auf dem zentralen Bildschirm den Passagieren angezeigt, wie sie nach der gelungenen Notlandung die Flugzeugtüre öffnen können, um anschließend das Flugzeug sicher zu verlassen. Während dem ganzen Notlandeverfahren spricht eine synthetische Stimme zu den Passagieren und erklärt ihnen, was das Flugzeug gerade macht.

Der G2 Vision Jet kostet im Grundpreis 2,38 Millionen US Dollar, die G2 Elite besticht durch eine Sonderausstattung und ist für 2,75 Millionen US Dollar zu haben.

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