Erstellt am: 05.02.2020, Autor: ps

CO2 Kompensation bei Air Charter Service

Gulfstream G650ER

Gulfstream G650ER (Foto: Gulfstream)

Air Charter Service (ACS), der führende Anbieter von Charterflügen, hat ein überarbeitetes CO2-Kompensations-Programm für ihre Kunden an den Start gebracht.

Air Charter Service betreibt bereits seit 2007 ihre Büros sowie die Geschäftsreisen klimaneutral. Justin Bowman, Chief Executive bei ACS, sagte: „Uns ist klar, dass die Luftfahrt neben der Automobilindustrie und Energieversorgung eine der führenden Industrien ist, wenn es um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid geht. Leider erlaubt es der technische Fortschritt der Luftfahrt, anders als in der Auto- und Energieindustrie, noch nicht, vollständig auf die Treibstoffverbrennung zu verzichten. Wir glauben aber, dass das Investieren in die Reduktion von Kohlenstoffemissionen in Industrien, die zwar über die Technologie, aber nicht über die Mittel verfügen, durchaus eine kurzfristige Lösung darstellt. Langfristig setzen wir auf die Entwicklung und den Einsatz elektrischer Flugzeugantriebe – ein Vorhaben, an dem wir bereits seit 2014 durch Investitionen in Elektroflug-Programme arbeiten.

Für die Entwicklung unseres CO2-Kompensations-Programms haben wir den Anteil der Treibstoffverbrennung sowie die Streckendistanz von über 8.000 unserer Passagier-Charterflüge über die letzten zwei Jahre analysiert. Unter Berücksichtigung des Preises der Charterflüge sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass mit einem Anteil von 0,5 Prozent des Charterpreises der CO2-Ausstoß jedes Fluges kompensiert werden kann. Dieser Betrag fließt zunächst in einen Kompensations-Fonds, dessen gesamter Inhalt quartalsweise in den Erwerb von CO2-Zertifikaten investiert wird.

Sollten die Gelder des Kompensations-Fonds nicht ausreichen, um genügend CO2-Zertifikate zu kaufen und so den gesamten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu kompensieren, verpflichtet sich ACS dazu, für den fehlenden Betrag aufzukommen. Wir investieren ausschließlich in Klimaschutzprojekte, die von den Vereinten Nationen und Gold Standard zertifiziert sind, und machen mit den Ausgleichszahlungen keinen Profit – jeder Cent fließt in die CO2-Kompensation.

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung des Kompensations-Programms war der Mangel an Daten und die Schwierigkeit, den CO2-Ausstoß für jeden Flug exakt vorauszusagen. Variablen wie das Wetter, das Flugaufkommen sowie der Anteil und das Gewicht des Gepäcks beeinflussen die Emissionen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern versprechen wir auch keine irreführende ‚doppelte Verrechnung‘, sind aber zuversichtlich, dass unsere Berechnungen mehr Emissionen ausgleichen werden, als durch unsere Charterflüge erzeugt wurden. 

Das Kompensations-Programm wird ab 1. Februar 2020 für alle unsere Privatjetflüge sowie ab 1. März für kommerzielle Charterflüge angeboten und zukünftig bei jeder Buchung in einem unserer Büros in Europa, Nordamerika, Afrika und Australien verfügbar sein.“

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