Erstellt am: 20.11.2009, Autor: rk

Teure AMRAAM verkauft sich gut

CR Boeing, F/A-18E Testfiring AMRAAM

Die moderne aktiv gesteuerte Luft-Luft-Lenkwaffe AIM-120C-7 AMRAAM verkauft sich trotz den horrenden Kosten ausgezeichnet.

Bei der Vorgängerin AIM-7 Sparrow handelte es sich um eine halbaktive Radar gelenkte Air to Air Missile, sie kann nur mittels Zielbeleuchtung des eigenen Bordradars ins feindliche Ziel gelenkt werden. Die Sparrow war immer schwer ins Ziel zu führen, während des ersten Golfkrieges trafen von 88 abgeschossenen Flugkörpern nur gerade 28 Prozent. Im Vietnamkrieg lag die Trefferquote noch viel tiefer. Die AIM-120 AMRAAM (Advanced Medium Air to Air Missile) wird seit 1992 eingesetzt und löste bei den modernen, westlichen Luftstreitkräften die schwerere und weniger präzise Sparrow ab. Die AMRAAM ist mit einem Radarsuchkopf ausgerüstet und kann sich nach dem Abschuss vom Trägerflugzeug selber ins gegnerische Ziel lenken, man spricht in diesem Fall von einer Fire and Forget Waffe. Die AMRAAM hat eine Reichweite von rund 70 Kilometern und ist rund 155 Kilogramm schwer. Bei der AMRAAM liegt die Trefferquote mit rund 75 Prozent viel höher als bei dem Vorgängermodell. Man muss jedoch anmerken, dass die neue Lenkwaffe, die seit 1992 bei der US Air Force im Einsatz steht, noch nicht häufig zum Einsatz gekommen ist. Trotz des hohen Stückpreises von rund 1,1 Millionen US Dollar verkauft sich der Flugkörper von Raytheon bestens. Praktisch jede Luftwaffe, die sich mit westlichen Kampfflugzeugen der dritten oder vierten Generation eindeckt oder eingedeckt hat, besteht auf den Kauf dieser Lenkwaffe.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Airbus A380 Rolls Royce Trent 900 Triebwerk soll effizienter werden. Tiger Teilersatz, alle drei Kampfflugzeugproduzenten haben nachgebessertes Angebot abgegeben. Airbus A330-200F Frachter absolvierte Jungfernflug.

 

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