Erstellt am: 11.02.2020, Autor: rk

RAAF verschiebt F-35 Ausbildung nach Australien

Royal Australian Air Force F/A-18 Hornets

Royal Australian Air Force Mit F-35A in Formation mit F/A-18 Hornet (Foto: DoD)

Die Royal Australian Air Force (RAAF) verschiebt das Training ihrer F-35A Piloten aus den USA nach Australien.

Die australischen F-35A Kampfjets haben im November 2019 ihre Teileinsatzbereitschaft erlangt, jetzt wird die Ausbildung von der Luke Air Force Base im US-Bundesstaat Arizona nach Williamtown ins australische New South Wales verlegt. Auf der Einsatzbasis Williamtown hat Australien ein Ausbildungszentrum für die F-35A Schulung aufgebaut, neben dem Wartungspersonal werden in Zukunft auch die F-35A Lightning II Piloten hier ausgebildet. In Williamtown ist das Geschwader 81 beheimatet, dieses fliegt in drei Staffeln auf der F/A-18A/B Classic Hornet und wird auf die F-35A umsteigen. Für das Pilotentraining stehen vier Simulatoren zur Verfügung, die Basis ist sogar für sechs vollwertige Simulatoren ausgelegt.

Seit Dezember 2014 werden Piloten und Techniker der Royal Australian Air Force auf der Luke Air Force Base durch die 61ste Fighter Squadron der United State Air Force (USAF) auf der F-35A ausgebildet, diese Aufgabe kann nun von den eigenen Instruktoren in Australien übernommen werden. Laut dem australischen Verteidigungsministerium bleiben fünf F-35A in Luke stationiert, um dem multinationalen Ausbildungsprogramm zur Verfügung zu stehen. Auch australische Piloten werden bis Ende 2021 weiterhin parallel zu Williamtown in Arizona ausgebildet. Die Luke Air Force Base wird zudem weiterhin als Übergabestandort für die weiteren F-35A dienen. Australien hat inzwischen zwanzig F-35A übernommen. In Luke wurden insgesamt 34 australische Einsatzpiloten und 16 Instruktoren ausgebildet. Australien hat insgesamt 72 F-35A bestellt, diese sollen bis im Jahr 2023 ausgeliefert werden.

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