Grossbritannien will Eurofighter ausmustern

14.01.2011 RK
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Die Royal Air Force könnte aus Kostengründen gezwungen sein, ihre ersten Eurofighter Typhoon Jagdflugzeuge aus der Tranche 1 bereits ab 2015 ausmustern zu müssen.

Die britischen Streitkräfte stehen unter einem enormen Sparzwang, Flugzeugträger werden früher als geplant aus dem Dienst genommen und deren Senkrechtstarter vom aktiven Dienst ausgemustert. Die Harrier Senkrechtstarter gehen bei den Briten einer unsicheren Zukunft entgegen, es ist noch nicht definitiv entschieden, ob die erstklassigen Kampfjets eingemottet oder abgewrackt werden. Laut einem Bericht im der renommierten britischen Zeitung "Guardian" könnte die Royal Air Force genötigt werden, ihre Eurofighter Typhoon aus der Tranche 1 bereits 2015 aus dem Verkehr zu ziehen. Betroffen von den Sparmassnahmen wären mehr als 50 modernste Kampfflugzeuge der vierten Generation. Die britische Luftwaffe möchte die Jets aus der Tranche 1 auf den modernsten Standard der Tranche 3A bringen und dies würde viel Geld kosten. Diese Modifikationsarbeiten scheinen den Finanzstrategen des britischen Verteidigungsministeriums zu teuer zu sein, daher könnte man sich entscheiden, diese noch jungen Eurofighter Typhoon an eine andere Luftwaffe weiterzuverkaufen, welche auf die Erdkampffähigkeiten verzichten könnte und den Eurofighter als reinen Abfangjäger einsetzen möchte.
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