Erstellt am: 19.02.2019, Autor: rk

F-35 an Red Flag Übung

F-35A Lightning II

F-35A Lightning II US Air Force (Foto: USAF)

Zum zweiten Mal hat die US Air Force F-35A Lightning II auf die Nellis Air Force Base an die Red Flag Übungen entsendet, auch ganz junge Staffelpiloten sind dabei.

Die jungen F-35A Piloten sind begeistert von dem Flugzeug und überwältigt von den Red Flag Übungen, deren Möglichkeiten und den erlebten Eindrücken. Leutnant Landon Moores hat erst kürzlich die Ausbildung zum Militärpiloten abgeschlossen und fliegt nun auf dem F-35A Stealth Fighter bei der 388th Fighter Wing in der 4th Fighter Squadron. Eine Handvoll Piloten frisch ab der Ausbildung kann an den Red Flag 19-1 teilnehmen, Leutnant Landon ist einer davon. Es ist nicht verwunderlich, dass er und seine jungen Kollegen von den weltweit größten Luftwaffenübungen überwältigt sind. Mit der Aufgabe und der großen Informationsfülle scheinen die frischen Staffelpiloten bei ihrer Feuertaufe mit der F-35A gut zurecht zu kommen.

Das Militärmanöver Red Flag findet seit 1975 vier bis sechsmal im Jahr auf dem US Air Force Stützpunkt Nellis statt. Die weiträumigen Übungsräume befinden sich in der Wüste im Süden des amerikanischen Bundesstaats Nevada. Die Red Flag Manöver sind weltweit die größten Luftkampfübungen. Neben Verbänden der US Air Force nehmen häufig auch befreundete Luftwaffen von NATO Partnern teil. An dem Red Flag 19-1 Manöver nehmen mehr als 80 Flugzeuge teil.

Hauptmann James Rosenau hat von der A-10 Thunderbolt II auf die F-35A Lightning II gewechselt und ein wenig aus dem Nähkistchen geplaudert, dabei kristallisieren sich interessante Unterschiede heraus, die unter Experten kontrovers angeschaut und diskutiert werden könnten.

Hauptmann James Rosenau hat kürzlich von der A-10 auf die F-35A gewechselt, mit der A-10 hat er viermal an Red Flag Übungen teilgenommen, mit der F-35A ist er nun zum ersten Mal dabei. Er liebte die A-10 Thunderbolt II , sie sei ein fliegender Panzer gewesen, die F-35A Lightning II läge im Gegensatz dazu wie ein feines Präzisionswerkzeug in der Hand, führte James Rosenau aus. Die beiden Jets seien in einer Weise ähnlich, sie täten Dinge, die andere Flugzeuge nicht tun könnten. In der A-10 konnte man die Bodentruppen direkt über dem Kampfgebiet unterstützen, in der F-35 unterstütze man mehr die herkömmlichen Kampfflugzeuge, damit sie mit weniger Risiken ins Feindesgebiet eindringen können, um dort ihre Ziele zu bekämpfen. Die F-35 Piloten seien auch in der Lage potentielle Gefahren auf Distanz auszuschalten.

Er streicht dabei weiter heraus, dass der Radar und die Sensoren der F-35 viel mehr sähen, als es dies herkömmliche Fighter tun können. Die F-35 sei auch in der Lage über einem hochkomplexen Szenario Klarheit zu schaffen und einen sicheren Weg durch das hoch überwachte und stark verteidigte Gefahrengebiet zu bahnen, das sei ganz eindeutig der große Vorteil der F-35.

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