Erstellt am: 15.10.2010, Autor: rk

F-35 Triebwerkwahl in Israel offen

CR Lockheed Martin, F-35

Israel hat in der vergangenen Woche die Kaufabsichtserklärung für 20 F-35 Lightning II Kampfflugzeuge unterzeichnet, die Triebwerkwahl ist noch offen.

Die F-35 Testflotte wird momentan von dem F135 von Pratt & Whitney angetrieben, da das Konkurrenztriebwerk von General Electric und Rolls Royce noch nicht verfügbar ist. Das F136 soll die Monopolstellung von Pratt & Whitney bei dem F-35 Antrieb verhindern, die Entwicklung wurde vom amerikanischen Kongress aus Kostengründen jedoch bereits häufig in Frage gestellt. Das F136 Triebwerk von General Electric und Rolls Royce hinkt dem F135 von Pratt & Whitney weit hintenher und wird operativ frühestens 2013 verfügbar sein. Der Vertragswert für 20 F-35 Kampfjets entspricht einem Betrag von 2,75 Milliarden US Dollar, für die Triebwerkhersteller fällt von dieser Summe einiges ab. General Electric wähnt sich in Israel bereits als Sieger und betonte, dass ihr Triebwerk bei der Einführung der ersten Maschinen in Israel ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen würde und bezweifelt dies bei dem Konkurrenztriebwerk. Pratt & Whitney gibt sich in Israel noch nicht geschlagen und betonte, dass Israel nach Informationen für das F136 nachgefragt hätte. Bei der F-35 Triebwerkwahl in Israel scheint das Rennen noch offen zu sein, wir denken, dass General Electric mit dem F135 die besseren Karten hat. Israel möchte den F-35 Lightning II bereits 2015 einführen.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Luftverkehr erholt sich. Innovative Kleinjets mit einem Triebwerk. Kampfflugzeugkauf wird verschoben.

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