Erstellt am: 29.11.2012, Autor: rk

F-22 Raptor abgestürzt

USAF, F-22 Raptor crash Tyndall AFB

Am 15. November 2012 ist ein 400 Millionen US Dollar teurer F-22 Raptor Kampfjet über der Tyndall Air Force Base in Florida abgestürzt, der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.

Der Unfall ereignete sich während eines regulären Übungsfluges, die Maschine stürzte rund 0,4 Kilometer östlich der Piste der Basis ab, dabei wurde der zweimotorige Stealth Fighter vollständig zerstört. Der Absturz ereignete sich am Nachmittag um 15 Uhr 30. Die Unfallursache ist noch völlig unklar und wird durch die US Air Force untersucht. Es handelt sich dabei innerhalb von zwei Jahren um den zweiten Totalverlust eines F-22 Raptors. Im November 2012 stürzte ein Raptor über Alaska ab, dabei kam der Pilot ums Leben. Dieser Unfall führte zum Grounding der F-22 Flotte, man vermutete, dass ein Problem bei der Sauerstoffzuführung zu dem Absturz geführt haben könnte. Bei dem Absturz vom 15. November 2012 schliesst die US Air Force einen Zusammenhang mit dem Unfall über Alaska aus.
 
Die US Air Force verfügt jetzt nur noch über 182 F-22 Raptor. Bei dem F-22 Raptor handelt es sich um den modernsten einsatzfähigen Stealth Fighter, Lockheed Martin konnte aus Kostengründen lediglich 187 Stück dieses Superabfangjägers produzieren. Inklusive der Entwicklungskosten kommt man bei dem Raptor auf einen Systempreis von rund 400 Millionen US Dollar pro Flugzeug. Auf der Tyndall Air Force Base in Florida ist eine Schuleinheit für F-22 Piloten beheimatet.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Singapore kauft weitere A380, Gulfstream G650 zugelassen, Emirates baut A380 Flotte aus, Rafale mit AESA Radar ausgeliefert, F-15 absolvierte vor 40 Jahren den Erstflug.

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