Erstellt am: 06.05.2013, Autor: bgro

Erfolgreicher Eurocopter EC135 in Bückenburg

Eurocopter EC135

Im April feierten die Piloten der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg mit ihrer EC135-Schulungshubschrauberflotte 70.000 erfolgreich absolvierte Flugstunden. Dabei setzt die Bundeswehr beim Betrieb der Hubschrauber seit mehr als einem Jahrzehnt auf ein spezifisches Betreuungsmodell von Eurocopter.

Der Service durch den Hubschrauberhersteller erfolgt direkt am Standort Bückeburg. Er reicht von der Vorflugkontrolle über Betankungen und Störbehebung bis hin zu allen planmäßigen Wartungen sowie Inspektionen. Dadurch stehen die 14 Schulungshubschrauber (SHS) des Typs EC135 mit einer sehr hohen Verfügbarkeitsrate für das Heer im In- und Ausland bereit. Darüber hinaus bietet Eurocopter auch umfassende Betreuung bei Ausbildungseinsätzen wie zum Beispiel Gebirgsfluglehrgängen in Österreich oder Frankreich. Die Depotinstandsetzung der Hubschrauber wird am Eurocopter-Standort in Kassel-Calden durchgeführt. Hier wird seit Jahren der technisch-logistische Support für internationale militärische und zivile Kunden geleistet.
 
„Die EC135 der Heereswaffenfliegerschule sind eine Erfolgsgeschichte. Die Schulungshubschrauber überzeugen durch ihre Verlässlichkeit und sehr hohe Verfügbarkeit. Zudem eignen sie sich optimal zur Vorbereitung unserer künftigen Piloten für die modernen Waffensysteme“, sagte Oberst Grathwol, Leiter der Lehre und Ausbildung sowie stellvertretender Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule.
 
Das Ausbildungskonzept mit den Schulungshubschraubern stellt die erste vollständige Systembetreuung in der Geschichte der Bundeswehr dar. Die Piloten werden an hochmoderner Flugsteuerungs- und Cockpit-Systemarchitektur für ihre spätere Einsatzflugausbildung auf den Hubschraubermustern CH53, MK41, MK88 sowie NH90 und Tiger vorbereitet. Zum kooperativen Modell zwischen Militär und Industrie zählt auch der Betrieb von acht EC135- Simulatoren, auf denen die zukünftigen Hubschrauberpiloten 60 Prozent ihrer erforderlichen Flugstunden absolvieren.
 
Jährlich erlernen zukünftige Piloten von Heer, Luftwaffe sowie der Marine in mehreren Lehrgängen das Fliegen unter fordernden Bedingungen bei Tag und Nacht, im Geländetiefflug, im Gebirge sowie nach Instrumentenflugregeln (IFR). Die Heeresfliegerwaffenschule bietet die Ausbildung auch für befreundete Nationen als Dienstleistung an. In der Vergangenheit nutzten dies unter anderem Schweden, Spanien, Estland, Australien und Neuseeland.

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