Erstellt am: 15.08.2019, Autor: rk

A-10 Thunderbolt II mit neuer Schlagkraft

Fairchild A-10 Thunderbolt II

Fairchild A-10 Thunderbolt II (Foto: USAF)

Der Panzerjäger A-10 Thunderbolt II Warthog wurde mit neuen Flügeln nachgerüstet und ist nun bereit für die nächsten zwanzig Jahre.

Eigentlich wollte man die A-10 Thunderbolt II Spezialflugzeuge schon lange ausmustern und durch die F-35A ersetzen. Lange und ausgiebige A-10 Diskussionen in der US Air Force, die bis weit in den Senat hinein Wellen schlugen, führten dazu, dass man die A-10 für mindestens weitere zehn Jahre im aktiven Truppendienst halten will.

Kein anderes Flugzeug beherrscht die Gefechtsfeldabriegelung besser als die Thunderbolt II, auch mit modernsten Kampfhubschraubern kann man das Aufgabengebiet des soliden Panzerknackers mit seiner eindrücklichen GAU-8 Bordkanone nicht abdecken. Über die letzten acht Jahre wurden 173 A-10 Thunderbolt II mit neuen Flügeln nachgerüstet, die Flügelsätze hat Boeing im Werk bei Macon im Bundesstaat Georgia gebaut, mit dieser Aufgabe wurde der US-amerikanische Flugzeugbauer bereits im Jahr 2007 betraut. Die angelieferten Flügelsätze wurden dann ab 2011 serienmässig durch Mitarbeiter auf dem Ogden Air Logistics Complex auf der Hill Air Force Base im US-Bundesstaat Utah in die A-10 verbaut.

In Hill wurden insgesamt 162 A-10 modifiziert, die restlichen 11 Maschinen haben die neuen Flügel auf der Osan Air Base in Südkorea angebaut erhalten. Die neuen Flügel sind strukturell für 10.000 Flugstunden ausgelegt, bei jährlich rund 300 Flugstunden würde es eine A-10 mit neuen Flügeln noch gut dreissig Jahre machen, es würde uns nicht verwundern, wenn die Warthogs (Warzenschweine) noch bis Ende der 2030er Jahre bei der US Air Force im Einsatz bleiben würden.

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