Erstellt am: 09.09.2020, Autor: rk

easyJet reduziert Angebot

easyJet Airbus A320neo

easyJet Airbus A320neo (Foto: Airbus)

Aufgrund der staatlich verordneten Reiseeinschränkungen und verschärften Quarantäneregeln, die europaweit kontinuierlich ausgeweitet werden, reduziert EasyJet ihr Flugangebot wieder.

Ausschlaggebend für diese Massnahme war laut easyJet die Ankündigung zu neuen Quarantänemassnahmen in Grossbritannien, welche nun auch die sieben griechische Inseln Kreta, Lesvos, Mykonos, Santorini, Serifos, Tinos und Zakynthos umfasst.

Als Reaktion auf die verringerte Nachfrage nach Reisen, welche auf die derzeitigen staatlichen Einschränkungen und Quarantänemassnahmen in den von EasyJet bedienten Märkten zurückzuführen ist, erwartet EasyJet im aktuellen Quartal 2020 etwas weniger als die 40 Prozent der geplanten Kapazität zu fliegen. Dies sei das Ergebnis einer weiteren Ausdünnung des Flugplans, da man sich weiterhin auf profitables Fliegen konzentriere, so EasyJet.

Angesichts der sich häufig ändernden staatlichen Einschränkungen seit des letzten Handels-Updates, der mangelnden Transparenz und der anhaltenden Ungewissheit wäre es nicht angebracht, zum jetzigen Zeitpunkt eine Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2020 und 2021 zu geben, teilt die Low-Cost-Airline weiter mit. EasyJet werde sich weiterhin darauf konzentrieren, einen Flugplan anzubieten, der einen positiven Deckungsbeitrag leiste. Dabei konzentriere man sich auf die Minimierung des Cash-Burns durch Massnahmen, die Kosten in allen Geschäftsbereichen senken sollen. EasyJet wird auch weiterhin ihre Liquidität regelmässig überprüfen, um weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu bewerten.

Johan Lundgren, CEO von easyJet :«Wie wir bereits in unserem Handels-Update für das dritte Quartal dargelegt haben, beobachten wir sehr genau das Verhalten unserer Kunden und passen unseren Flugplan entsprechend der Nachfrage an. Wir wissen, dass unsere Kunden über die unvorhersehbaren Reise- und Quarantäne Beschränkungen ebenso frustriert sind wie wir. Wir haben die britische Regierung bereits vor vielen Wochen aufgefordert, ein gezieltes, regional basiertes, besser vorhersehbares und strukturiertes System für Quarantänemassnahmen umzusetzen, damit die Kunden ihre Reisepläne mit Zuversicht treffen können.»

Die Pandemie und die damit verbundenen Massnahmen der Regierungen haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Branche. EasyJet fordert die britische Regierung erneut auf, sektorspezifische Unterstützung für die Luftfahrt zu leisten, die in Form eines breiten Massnahmenpakets erfolgen muss. Hierunter fallen die Abschaffung der Luftverkehrsabgabe für mindestens zwölf Monate, die Reduzierung der Flugsicherungsgebühren sowie die weitere Aussetzung der Slot-Regel. Diese Schritte würden den Erhalt von Kompetenzen in diesem Sektor sicherstellen und somit Arbeitsplätze und Verkehrsinfrastruktur erhalten, so EasyJet.

SkyNews

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