Erstellt am: 17.07.2020, Autor: js

Zürich verlängert Gebührenperiode

Flughafen Zürich

Flughafen Zürich (Foto: Hobby Verlag AG)

Die Flughafen Zürich AG schließt die Gebührenverhandlungen erfolgreich ab, die Gebührenperiode wird dabei mit geringfügigen Anpassungen verlängert.

Die Verhandlungen über die Flugbetriebsgebühren mit den Flughafennutzern enden mit einer Einigung: Die laufende Gebührenperiode wird verlängert und mit geringfügigen Anpassungen an der Gebührenstruktur bleibt die Gebührenhöhe unverändert. Die Einigung schafft für alle betroffenen Parteien Planungssicherheit und ist ein starkes partnerschaftliches Ergebnis der Flughafennutzer am Flughafen Zürich.

Gleich nach dem durch die Verordnung über die Flughafengebühren (FGV) vorgegebenen Start der Gebührenverhandlungen im März 2020 wurde die Aviatik-Branche weltweit von der Coronavirus-Pandemie erfasst, womit massgebliche Unsicherheiten für die Festlegung der Flugbetriebsgebühren aufgetreten sind. Zusammen mit den Verhandlungsteilnehmern wurde daher eine Verlängerung der aktuellen Gebührenperiode vereinbart, wobei der Start für das nächste Verfahren zur Anpassung der Flugbetriebsgebühren spätestens Anfang 2025 beginnt. Des Weiteren wurde eine 10% Reduktion der Flugbetriebsgebühren (ausser Emissions- und Lärmgebühren) für das Jahr 2021 vereinbart, um den Fluggesellschaften das Wiederhochfahren des Betriebs zu erleichtern.

Nächste Schritte

Falls keine Änderungsanträge eingehen, gilt das Gebührenreglement wie vereinbart ab dem 1. Januar 2021.

An den Verhandlungen haben Swiss International Air Lines AG, easyJet Europe Airline GmbH sowie Vertretungen der Linienfluggesellschaften, der Leichtaviatik / Luftsport, der Geschäftsluftfahrtgesellschaften und der Speditionsunternehmen teilgenommen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Verhandlungen als Beobachterin begleitet.

Flughafen Zürich

 

FliegerWeb News Sendung vom 30. Juni 2020

 

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