Erstellt am: 20.10.2020, Autor: rk

Swiss baut Stellen über natürliche Abgänge ab

Swiss Airbus A330-300

Swiss Airbus A330-300 (Foto: Swiss)

Die Sonntags Zeitung berichtete am 18. Oktober, dass bei Swiss insgesamt 1425 Stellen gefährdet seien und die Swiss auf weitere Staatshilfe angewiesen sei, die Swiss dementiert gegenüber SkyNews.

Die Swiss dementierte diese Meldung umgehend und hielt fest, dass sie 1000 Stellen über die natürliche Fluktuation abbauen werde und derzeit keinen Bedarf für weitere Bundeshilfe habe.

«Swiss braucht bald neue Staatshilfe» titelte die «SonntagsZeitung» am 18. Oktober. Die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung hätten sich zerschlagen. Bei der Swiss rechne man damit, dass Ende Jahr wieder eine Finanzspritze nötig sei, hiess es weiter. Dazu hielt die Swiss folgendes fest: Der Titel sowie gewisse Inhalte entsprechen nicht den Tatsachen. Es sei korrekt, dass sich Swiss und die Luftfahrt weltweit in der grössten Krise ihrer Geschichte befinde und die Lage angespannt sei. Oberstes Ziel von Swiss sei es, die Schweiz an Europa und die Welt anzubinden. Dies werde aufgrund des Flickenteppichs bei den Reisebestimmungen und aufgrund der Quarantänepflicht immer schwieriger, schreibt die Airline weiter.

Dennoch sei aber der ihr zur Verfügung stehende Kredit für die kommenden Krisenjahre ausreichend und Swiss befinde sich immer noch innerhalb des Businessplans. Dies auch aufgrund der Tatsache, dass sich das Geschäft im Sommer besser entwickelt habe, als erwartet. Bis anhin habe Swiss ausserdem erst einen kleinen Teil des ihr zur Verfügung gestellten Kredits bezogen. Es besteh daher aktuell keinerlei Bedarf, mit dem Bund in neue Verhandlungen einzutreten, so die Swiss weiter.

Auch die Aussage, dass 1425 Stellen gefährdet seien, sei nicht korrekt und wurde gemäss Swiss-Medienstelle der Redaktion bereits bei verschiedenen Gelegenheiten so mitgeteilt. Swiss setze derzeit auf drei sozialverträgliche Massnahmen: Einstellungsstopp, attraktive Teilzeitmodelle mit Lohnverzicht und frühzeitige Pensionierungen. Sollte sich die natürliche Fluktuation wie in den letzten Jahren entwickeln, könne der Personalbestand so in den kommenden zwei Jahren um rund 1000 Stellen reduziert werden, heisst es weiter.

SkyNews, hjb

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