Erstellt am: 12.02.2008, Autor: rk

Sparkurs in den USA geht weiter

Jet Blue A320

Erneut schreiben die US Airlines rote Zahlen, aber die Jahre der Restrukturierung hinterlassen keine Bereiche, bei denen man nun den Sparhebel ansetzen könnte.

Hauptverursacher der Krise ist, wie weltweit, der horrende Treibstoffpreis. Doch auch die schwache Wirtschaftslage der USA trägt ihren Teil zu sinkenden Umsätzen bei. Selbst Low-Cost-Carriers wie Jet Blue Airways und AirTran Airways müssen sich überlegen, wie sie eine Effizienzsteigerung erreichen können, ohne dabei ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.
 
 
American Airlines hat für 2008 Kosteneinsparungen von US$ 150 Millionen budgetiert, die Hälfte des für 2007 gesetzten Betrages. Wie sie die Kosten reduzieren wollen, wurde nicht dargelegt. Da Gewerkschaften endlich eine Entschädigung für die harten sechs vergangenen Jahre fordern, ist im nächsten Jahr keine Kostensenkung für die Fluggesellschaften zu erwarten.
 
 
Während Alaska Air mit Linien Flügen zwischen Seattle und sechs Kalifornischen Städten versucht mehr Business-Class Reisende zu gewinnen, setzt JetBlue auf Nebeneinkünfte und führt Telefongebühren für Reservationen und eine Annullationsversicherung ein. Dies seien nur die ersten Handlungen einer ganzen Reihe von Sparmassnahmen. Die Wachstumsrate der Airline wurde auf 5-8% zurückgestuft.

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