Erstellt am: 05.05.2020, Autor: ps

Southwest muss Quartalsverlust hinnehmen

Southwest Airlines Boeing 737-700

Southwest Airlines Boeing 737-700 (Foto: Southwest Airlines)

Southwest Airlines musste wegen der Corona Krise für das erste Quartal 2020 einen Verlust von 94 Millionen US-Dollar hinnehmen, ein Jahr zuvor resultierte noch ein Gewinn von 387 Millionen USD.

Der weltweit grösste Low Cost Carrier ätzt wie alle anderen Airlines auch ebenfalls unter der Corona Krise, der Umsatz ist verglichen mit dem ersten Quartal 2019 um 17,8 Prozent auf 4,234 Milliarden US Dollar zurückgegangen. Die operativen Kosten haben sich um 6,5 Prozent auf 4,344 Milliarden US Dollar verbilligt. Der operative Verlust erreichte bei Southwest Airlines 110 Millionen US Dollar, im ersten Quartal 2020 waren es 505 Millionen US Dollar. Die Treibstoffkosten sind mit 870 Millionen US Dollar um 14,3 Prozent tiefer ausgefallen. Den Nettoverlust gibt Southwest Airlines für das erste Quartal 2020 mit 94 Millionen US Dollar an, ein Jahr zuvor resultierte in derselben Berichtsperiode ein Nettogewinn von 387 Millionen US Dollar.

Mit Southwest flogen im ersten Quartal 2020 insgesamt 24,748 Millionen Passagiere (Vorjahr 37,813 Millionen Passagiere), wegen der Corona Epidemie waren das 21,2 Prozent weniger.

Wie alle anderen US Airlines wird auch Southwest Airlines von sofort einsetzenden Staatshilfen profitieren. Bei diesen Finanzspritzen geht es in erster Linie um Lohfortzahlungen bei den Angestellten, hier schütten die Vereinigten Staaten von Amerika im Rahmen des Payroll Support Program (PSP) an Southwest 3,3 Milliarden US Dollar aus. Wobei 2,3 Milliarden als Kurzarbeiterentschädigung angesehen werden kann und 948 Millionen als Kredit, der innerhalb von zehn Jahren an die USA zurückbezahlt werden muss.

Southwest Airlines würde auch ohne Staatshilfen auskommen, die Airline verfügte Ende März 2020 über liquide Mittel von 5,5 Milliarden US Dollar, als sich ein negativer Verlauf dieser Gesundheitskrise abzeichnete, gelang es Southwest rasch die flüssigen Mittel bis auf 6,8 Milliarden aufzustocken.

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