Erstellt am: 14.02.2010, Autor: rk

Rega hatte viel zu tun

CR Rega

Im schönen Winterwetter waren die Dienste der Rega auch an diesem Wochenende gefragt – unter und über der Hochnebeldecke. Insbesondere am Sonntagnachmittag hatten die Rega-Einsatzzentrale und die Einsatzbasen alle Hände voll zu tun.

Am Hörnli im Zürcher Oberland wurde die Rega von der Kantonspolizei Zürich aufgeboten, um einem siebenjährigen Kind und dessen Mutter Hilfe zu leisten. Beim Schlitteln war das Mädchen vom Weg abgekommen und war nicht mehr zu sehen. Seine Mutter machte sich auf den Weg, das Mädchen zurückzuholen, was sich aber im steilen Gelände als schweres Unterfangen herausstellte. Schliesslich stiegen alarmierte Polizisten zu den beiden ab. Die Crew der alarmierten Rega-Partnerbasis Mollis konnte Mutter und Kind mit einer Windenaktion unverletzt in Sicherheit bringen.
 
Einige weitere Einsätze wurden am Sonntag in Folge von Krankheiten notwendig: Der Rega-Helikopter der Basis Erstfeld transportierte am Sonntagvormittag eine Person mit akuten Herzproblemen von Rigi Kulm ins Spital Schwyz. Auch in Arosa kam es zu einem ähnlichen Einsatz, und in Bergün (GR) wurde eine Person mit Herzproblemen aus einer Arztpraxis ins Spital geflogen. In Cardada im Kanton Tessin wurde kurz nach dem Mittag eine Schneeschuhläuferin mit Herzproblemen von der Rega-Einsatzcrew der Basis Locarno geborgen und ins Spital geflogen.
 
Rettungshelikopter Da Vinci bewährt sich
 
Erwartungsgemäss waren an diesem schönen Winterwochenende auch wieder zahlreiche Einsätze auf Skipisten zu leisten. Es zeigt sich, dass der neue Rega-Rettungshelikopter AgustaWestland Da Vinci während solcher Spitzenbelastungen grossen Mehrwert bringt. Der neue Helikopter kann im Vergleich mit seinem Vorgänger mehr Treibstoff laden, was eine längere Einsatzzeit ohne Tankstopp erlaubt. Der Da Vinci steht derzeit bereits in St. Gallen, Untervaz und Erstfeld erfolgreich im Einsatz. Die Einsatzbasen Locarno, Wilderswil und Samedan werden im weiteren Jahresverlauf 2010 damit ausgerüstet.
 

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