Erstellt am: 13.10.2015, Autor: js

Planespotter-Community am London City Airport

London City Airport

Planespotter-Community am London City Airport

Jung, weit gereist und begeistert, so bringt es eine Studie des London City Airport über ihre Planespotter Gemeinde auf den Punkt.

Der London City Airport (LCY) hat eine Studie zur Freizeitbeschäftigung „Planespotting“, dem Beobachten und Fotografieren von Flugzeugen in unmittelbarer Nähe eines Flughafens mit dem Ziel, möglichst schöne Bilder während des Lande- oder Startvorgangs aufzunehmen, durchgeführt. Das Ergebnis der Studie räumt mit den klassischen Klischees über Flugzeugbeoachter auf. Denn: Planespotter entsprechen keineswegs dem typischen Bild eines älteren Herrn im Anorak mit Fernglas um den Hals und Thermoskanne in der Hand sowie einem Flugzeuglexikon griffbereit in der Tasche.

Die Studie basiert auf der Befragung von insgesamt 233 Flugzeug-Spottern und zeigt, dass Planespotting bei weitem kein Hobby der älteren Generation ist: Fast die Hälfte der Befragten war unter 25 Jahre (43 Prozent), und nur sechs Prozent gaben an, dass sie sich bereits im Rentenalter befinden. Dabei haben über die Hälfte (56 Prozent) bereits im Kindesalter und 30 Prozent im Jugendalter mit dem Planespotting begonnen.

Ein weiteres Ergebnis hat gezeigt, dass 56 Prozent der befragten Planespotter für ihre Freizeitbeschäftigung Langstreckenflüge zu ihren Traumflughäfen in Kauf nehmen. Einer von drei Befragten ist dafür schon in die USA und nach Australien geflogen, einer von sieben bereits nach Asien. So erstaunt es kaum, dass 30 Prozent bereits mehr als 21 verschiedene Flughäfen für ihr Hobby besucht haben.

Außerdem fällt auf, wie intensiv die Flugzeug-Spotter ihrer Leidenschaft nachgehen: 35 Prozent „spotten“ mindestens einmal wöchentlich, 70 Prozent der Befragten dabei mehr als drei Stunden am Stück.

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