Erstellt am: 29.03.2017, Autor: js

Personal einigt sich mit Berliner Flughäfen

Berlin Schönefeld

Berlin Schönefeld (Foto: Flughafen Schönefeld)

Im Tarifkonflikt an den Flughäfen in Berlin und Brandenburg hat es am frühen Dienstagmorgen eine Einigung gegeben.

Unter Vermittlung des früheren Berliner Innensenators Dr. Ehrhart Körting wurde ein neuer Flächentarifvertrag mit einem Gesamtvolumen von über 13 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren ausgehandelt. Umgerechnet erhalten die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin und Brandenburg schrittweise bis zu 1,90 Euro mehr pro Stunde.

„Bei dem jetzt erzielten Abschluss sind die Unternehmen der Bodenverkehrsdienste in Berlin und Brandenburg bis an die Grenzen des Leistbaren gegangen – und teilweise darüber hinaus“, sagte ein Sprecher der Arbeitgeberseite. „Wichtig war, damit auch langfristig Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen.“

Mit Blick auf tagelange Arbeitskampfmaßnahmen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Flughafenstandort der deutschen Hauptstadt fügte der Sprecher hinzu: „Wir danken Herrn Dr. Körting für seine Rolle als Mediator in diesem sehr festgefahrenen Tarifkonflikt.“ Körting hatte vor einer Woche seine Arbeit als Vermittler aufgenommen. Die abschließende Tarifrunde dauerte 17 Stunden bis in den frühen Dienstagmorgen.

Der neue Tarifvertrag gilt ab 1. April 2017. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Annahme durch die Gewerkschaftsmitglieder. Darüber soll voraussichtlich in der kommenden Woche entschieden werden.

airberlin begrüßt die heute bekanntgegebene Einigung zwischen Allgemeinem Verband der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg für die Arbeitsgeberseite und ver.di für die Arbeitnehmerseite im Tarifkonflikt bei den Bodenverkehrsdiensten an den Berliner Flughäfen.

Thomas Winkelmann, CEO von airberlin, sagt zu der Entscheidung

„Die Einigung der Tarifpartner ist eine gute Nachricht. Ein stabiler und reibungsarmer Luftverkehr ist von zentraler Bedeutung für die deutsche Hauptstadt Berlin. Airlines, die Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste und die Berliner Wirtschaft haben nun Planungssicherheit für die nächsten drei Jahre.“

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