Erstellt am: 02.01.2012, Autor: rk

Luftverkehrssteuer wird günstiger

Hamburg Airport

Die umstrittene Luftverkehrssteuer für Starts von deutschen Flughäfen wird nach einem Jahr auf den 1. Januar leicht gesenkt.

Für Deutsche Inland und Kurzstreckenflüge werden neu 7,50 Euro statt bisher 8 Euro fällig. Für Mittelstreckenflüge sind es neu 23,43 Euro statt 25 Euro und für Langstreckenziele 42,18 Euro statt 45 Euro. Die ganze Airline Branche und die SPD kritisierten die Steuer, welche die Deutsche Bundesregierung Anfang 2011 als Teil des Pakets zur Haushaltssanierung eingeführt hatte. Die SPD kritisierte die Steuer als „ökologischen wie ökonomischen Murks“. Sie sei „so ausgestaltet, dass sie keine ökologische Lenkungswirkung hat und gleichzeitig in den innerdeutschen Wettbewerb der Fluglinien eingreift“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Sören Bartol, der Nachrichtenagentur dpa. „Sie dient lediglich dazu, die Löcher des Bundeshaushalts zu stopfen.“ Der Flughafenverband ADV forderte die Abschaffung der unnötigen Steuer, welche im letzten Jahr auf Deutschen Flughäfen zu Ausfällen von bis zu 7 Millionen zusätzlichen Fluggästen führte. Die Senkung zum 1. Januar sei «ein Schrittchen in die richtige Richtung, aber die erste Chance zu einer wirklichen Korrektur wird vertan», sagte ADV- Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel der dpa. Grund der Reduzierung sind Mehrkosten für die Fluggesellschaften, die ab 2012 in den EU-weiten Handel mit CO2-Verschmutzungszertifikaten einbezogen werden.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Airbus A380 Produktions Ramp-Up gelungen. Japan wählt F-35A, Dreamliner ZA001 geht in Pension. F-22 Produktion geht dem Ende entgegen.

 

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