Erstellt am: 21.11.2009, Autor: rk

Lufthansa Cargo investiert in modernste Sicherheitstechnik

MD-11 Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo nimmt Röntgengeräte einer neuen Generation in Betrieb. Damit können Luftfracht-Container erstmals gesamthaft durchleuchtet werden und nicht wie bislang nur einzelne Sendungen im Container.
 
Die Geräte der Firma Smiths Heimann werden in Frankfurt, München und Johannesburg eingesetzt. Die Anschaffung weiterer Geräte ist in Planung.
Die Anlage mit der Tunnelgröße von 1,80 Meter mal 1,80 Meter ermöglicht es zum einen, LD3-Luftfracht- Container zu scannen, ohne sie öffnen und die Frachtstücke einzeln röntgen zu müssen. Zum anderen können die zwei zur Verfügung stehenden Generatoren die Container sowohl von der Seite, als auch von oben durchleuchten. Die neue Technologie ist damit effizient und sicher zugleich. Mithilfe des neuen Systems kann Lufthansa Cargo die seit 2007 bestehende Richtlinie des US-Kongresses zuverlässig umsetzen: Ab August 2010 müssen sämtliche Frachtstücke, die an Bord von Passagiermaschinen von oder nach USA transportiert werden, durchleuchtet werden. Seit Februar dieses Jahres gilt diese Regelung bereits für 50 Prozent aller Frachtstücke. Auch für den Kunden ergeben sich Vorteile: Bislang benötigen Verlader für das Versenden ihrer Fracht eine Zertifizierung als „Bekannter Versender" und „Reglementierter Beauftragter", wie vom EU-Recht gefordert. Dies ist künftig nicht mehr unbedingt nötig, da Lufthansa Cargo durch eine vollständige Sicherheitsüberprüfung eines Containers für die entsprechende Transportsicherheit garantieren könnte. „Wir wollen Sicherheit im Sinne des Kunden produzieren", so Harald Zielinski, Leiter der Sicherheitsabteilung von Luftfhansa Cargo. „Nur stetige Investitionen in innovative Technik garantieren jederzeit höchste Sicherheitsstandards. Dadurch kann Lufthansa Cargo ihre Position als Branchenführer im Bereich der internationalen Luftfrachtsicherheit nachhaltig stärken und ihren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit bieten.“ Lufthansa Cargo hat auch im Geschäftsjahr 2009 eine hohe zweistellige Millionen Euro-Summe in Sicherheitsmaßnahmen investiert. Am 4. März kommenden Jahres veranstaltet Lufthansa Cargo ihre zweite öfentliche Sicherheitskonferenz in Frankfurt. Gemeinsam mit national und international renommierten Fachleuten werden aktuelle Trends und Perspektiven der Luftfrachtsicherheit vorgestellt und diskutiert. Neben einer Analyse der internationalen Sicherheitslage werden Hintergründe zu Regulierungsauflagen sowie zu technologischen, prozessualen und personellen Herausforderungen erörtert.

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