Erstellt am: 03.06.2008, Autor: rk

IATA korrigiert Aussichten erneut

CR Hobby Verlag AG, Team SpotIt

Bereits im September 2007 warnte die IATA vor schlechterem Wachstumszahlen im internationalen Luftverkehr. Heute rechnet der Verband mit sehr hohen Verlusten.

 
Die hohen Treibstoffpreise können nicht spurlos am Luftverkehr vorbei gehen. Fasspreise die an den Spotmärkten doppelt so hoch gehandelt werden wie vor einem Jahr, setzten der Branche arg zu. Die Internationale Vereinigung der Luftverkehrsgesellschaften (IATA) rechnet momentan mit Verlusten von 2,3 Milliarden bis 6,1 Milliarden US Dollar. Die Verluste wurden mit durchschnittlichen Fasspreisen zwischen 107 und 135 US Dollar auf die ganze Branche hochgerechnet.
 
Das Problem scheint uns nicht der hohe Ölpreis zu sein, denn dieser wird durch das Angebot und die Nachfrage gebildet und muss als Tatsache angesehen werden (momentan ist noch eine Spekulationsprämie von 10 bis 20 Prozent im Preis enthalten). Der Kern des Problems liegt darin, abzuschätzen wie viel der Kunde bereit ist für eine Flugreise zu bezahlen, hier liegt die zukünftige Herausforderung der Luftverkehrsbranche.

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