Erstellt am: 01.04.2022, Autor: rk

Fraport verabschiedet sich aus China

Frankfurt Terminal 2

Frankfurt Terminal 2 (Foto: Fraport AG)

Fraport AG verkauft alle Anteile am chinesischen Airport Xi’an und verabschiedet sich damit aus China.

Die Fraport AG verkauft ihren Anteil am Flughafen in Xi’an. Dazu hat der Flughafenbetreiber heute eine Einigung zum Verkauf seines Anteils an der Xi’an Xianyang International Airport Co., Ltd. (Xi’an) unterzeichnet. Im Rahmen dieser verkauft Fraport die gesamten Gesellschaftsanteile in Höhe von 24,5 Prozent zu einem Preis von 1,11 Milliarden RMB an Chang’an Huitong Co., Ltd. Die Beteiligung Xi’an ist die Betreibergesellschaft des Flughafens in der zentralchinesischen Metropole.

„Auf Xi’an blicken wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Einerseits haben wir unsere Expertise eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir haben den Flughafen in Xi’an in den vergangenen 14 Jahren erfolgreich von einem mittelgroßen Regionalflughafen mit etwa zehn Millionen Passagieren zu einem der größten Flughäfen Chinas mit mehr als 40 Millionen Passagieren erfolgreich weiterentwickelt“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte. „Anderseits sahen wir unseren Minderheitsanteil in Xi’an stets als Einstieg in den chinesischen Markt. Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen. Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben. Deshalb handeln wir konsequent und beenden unser Engagement im chinesischen Markt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Mitgesellschaftern und der gesamten Region für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken und wünschen dem Flughafen weiterhin viel Erfolg.“

Fraport hatte die Gesellschaftsanteile in Xi’an im Jahr 2008 erworben. Bis zum Abschluss der Transaktion sind noch mehrere Schritte erforderlich. Der Flughafenbetreiber geht aktuell von einem Abschluss im zweiten Quartal 2022 aus.

Aus der erfolgreichen Transaktion erwartet die Fraport AG einen positiven Effekt auf das Konzern-EBITDA sowie das Konzern-Finanzergebnis. Der Zahlungsmittelzufluss wird sich zudem reduzierend auf die Netto-Finanzschulden des Konzerns auswirken.

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