Erstellt am: 24.01.2013, Autor: bgro

Debrief: Pilotenirrtum führte zum Air Bagan Absturz

Air Bagan, Fokker 100

Myanmars Fluguntersuchungsbehörde hat erste Erkenntnisse zum Fokker 100 Absturz von Air Bagan in Heho bekannt gegeben.

Das Unglück ereignete sich am 25. Dezember 2012. Die Behörden gingen zuerst davon aus, dass die Fokker 100 wegen einer Triebwerkstörung eine Notlandung machen musste. Der verunfallte Fokker 100 von Air Bagan befand sich auf einem Inlandflug von Yangon über Mandalay nach Heho in der Provinz Shan.
 
Der Absturz ereignete sich wahrscheinlich wegen des schlechten Wetters und einer Verwechslung der Landebahn mit einer Strasse. Die Piloten landeten bei starkem Nebel und schlechten Sichtweiten mit ihrer Fokker 100 rund einen Kilometer vor der regulären Piste auf einer benachbarten Strasse, dabei kollidierten sie mit einer Stromleitung und endeten in einem Reisfeld.
 
Bei der Landung auf der Strasse riss die Fokker 100 einen Verkehrsteilnehmer mit in den Tod, auch ein Passagier kam ums Leben, dreizehn Insassen trugen Verletzungen davon. An Bord der Maschine befanden sich 63 Fluggäste und sechs Besatzungsmitglieder.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: A320 mit Sharklets zugelassen. A400M erreicht wichtigen Meilenstein. Innovative Very Light Jets mit einem Triebwerk. Schweden befürwortet neuen Gripen.

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