Erstellt am: 30.07.2009, Autor: rk

Cockpit Crew Ruhezeiten auf dem Prüfstand

CR Bombardier

Der Colgan Air Absturz vom 12. Februar 2009 gibt den amerikanischen Behörden weiterhin zu denken und löst Diskussionen über Ruhezeiten aus.

Einige Parlamentarier im US Kongress waren erstaunt wie wenig die Piloten einiger Regional Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten verdienen und warfen zu Recht sicherheitskritische Fragen auf. Ein Gremium von Juristen forderte nun das US Transportministerium auf, die Ruhezeitregelungen der amerikanischen Cockpit Crews, die durch Regelwerke der Luftfahrtbehörde FAA festgelegt sind, zu überprüfen. Bei den Regional Airlines wird das Hauptaugenmerk auf die Dienstzeiten im Zusammenhang mit den geflogenen Sektoren gelegt und bei den grossen Fluggesellschaften soll überprüft werden, wie sich die Müdigkeit bei Ultralangstrecken auf die Cockpit Besatzungen auswirkt. Auch in Europa wurden Stimmen laut, dass die EASA die Dienstzeiten auf Sicherheit überprüfen solle, um müdigkeitsbedingte Unfälle zukünftig ausschliessen zu können.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Ryanair weiterhin mit Gewinn unterwegs. Innovative Kleinjets mit einem Triebwerk. Weiteres Feilschen um den F-22 Raptor. Senatoren wollen auch beim F-35 Programm den Rotstift ansetzen.

 

Kommentare

Anzeige
FliegerWeb on Facebook:
empfohlen
 
 

Back to Top