Erstellt am: 23.10.2008, Autor: ncar

Austrian Verkauf steht auf wackligen Füssen

CR AustrianUm die Privatisierung der Austrian Airlines Gruppe sieht es nicht gut aus. Nur Lufthansa hat noch ein ernsthaftes Interesse daran,  eine verbindliche Offerte zu platzieren.

Air France-KLM und die russische S7 sind überraschend abgesprungen. Air France-KLM teilte mit, dass das Unternehmen bei „dem momentanen wirtschaftlichen und finanziellen Klima kein Gebot abgeben könne.“

Die Regierung hat nun versprochen, das Kapital von AUA zu erhöhen, sollte sich kein Käufer finden. Analysten schätzen, dass eine Sanierung ohne Partner langfristig 400 Millionen Euro kosten würde. Nur schon für das nächste Jahr müssten 100 bis 200 Millionen Euro eingeschossen werden.

AUA will am Zeitplan für die Privatisierung festhalten. Die staatliche Holdinggesellschaft OeAIG wollte ursprünglich den Sieger des Bieterwettstreits am 27. Oktober bekannt geben und bis Ende Monat einen Käufer für die 42,75 Prozent Regierungsanteile finden. Bis Donnerstag muss LH ihr Angebot einreichen. LH befindet sich als einzige Käuferin in einer komfortablen Situation. Sie böte kaum Geld für die marode Fluggesellschaft und poche auf Erlass der EUR 900 Millionen Schulden. Lufthansa gab keinen Kommentar.

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