Erstellt am: 31.12.2011, Autor: rk

American Airlines fliegt von New Yorker Börse

American Airlines, MD-80

Nach mehr als 75 Jahren wird American Airlines von der Wallstreet verbannt, diese Maßnahme war nach dem Schritt unter Chapter 11 zu erwarten.

Ende November 2011 flüchtete American Airlines in den Gläubigerschutz, damit die Unternehmung in Ruhe saniert werden kann. Am späten Donnerstag warnte die Unternehmensleitung, dass die alten Aktionäre leer ausgehen könnten. Diese Aussage ließ die Aktie bereits im vorbörslichen Handle auf ein Rekordtief einbrechen. Zu Jahresbeginn war das Wertpapier noch nahezu 9 US Dollar wert, jetzt wird die Aktie noch zu 0,35 US Dollar gehandelt. Die Nummer drei unter den US Fluggesellschaften hat mit den drastisch gestiegenen Kerosinkosten, den hohen Personalausgaben und der Schuldenlast hart zu kämpfen und wurde zum Sanierungsfall. Die Aktie wird am Mittwoch vom Börsenplatz New York genommen, kann aber ausserbörslich oder auf anderen Börsenplätzen weiter als Ramschpapier weiter gehandelt werden. American Airlines ist die letzte große Fluggesellschaft in den Vereinigten Staaten, die noch nicht durch eine Sanierung unter Chapter 11 gegangen ist. Die meisten anderen US Airlines haben sich sogar mehrmals unter Gläubigerschutz begeben, um sich am Markt neu aufzustellen.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Airbus A380 Produktions Ramp-Up gelungen. Japan wählt F-35A, Dreamliner ZA001 geht in Pension. F-22 Produktion geht dem Ende entgegen.

 

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