Erstellt am: 29.01.2009, Autor: psen

Airbus will nicht am Air Force One Programm teilnehmen

Air Force One

EADS, die Mutter von Airbus, teilte mit, sie werde sich nicht mit einem Angebot am Air Force One Wettbewerb beteiligen.

Gemäss Berichten in der Aviation Week sagte der nordamerikanische Sprecher der EADS, Guy Hicks, man sei nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, dass eine Teilnahme am Air Force One Programm für Airbus keine nennenswerte Vorteile bringen würde. Der Flugzeughersteller wolle sich darauf konzentrieren „die amerikanische Kampfkraft aufzuwerten“, das heisst, sie will den grossen Deal mit der amerikanischen Luftwaffe. Airbus hatte ihn letztes Jahr schon fast in der Hand, doch der Vorwurf der Konkurrentin US Aerospace, dass der Verkauf nicht ordnungsgemäss abgelaufen sei, warf Airbus wieder ein Stück zurück in den Verhandlungen. Der Flugzeughersteller plant, für diesen Auftrag den grössten Teil der Arbeiten in die USA zu verlegen, um das schlechte Image als ausländischer Flugzeuglieferant etwas abzudämpfen. Würde Airbus nun auch noch um die Flotte des Präsidenten bullen, würden die Chancen für den Militärauftrag enorm geschmälert. Als einziger realistischer US Air Force One Lieferant bleibt jetzt noch Boeing.

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