Erstellt am: 08.12.2020, Autor: ps

Airbus A380 für Emirates

Emirates Airbus A380

Emirates Airbus A380 (Foto: Airbus)

Emirates konnte den ersten Airbus A380 Superjumbo in diesem Jahr übernehmen, zwei weitere werden bis Ende Jahr noch folgen.

Emirates hat seine hundertsechzehnte A380 in Empfang genommen: Das Airbus-Flugzeug mit der Kennung A6-EVL ist in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags in Dubai eingetroffen. Der Auslieferungsflug wurde mit einer Mischung aus konventionellem und nachhaltigem Kerosin betrieben. Emirates erhält im laufenden Monat noch zwei weitere A380, von denen eine mit dem lang erwarteten Premium-Economy-Class-Produkt ausgestattet sein wird.

Seit der Aufnahme in die Emirates-Flotte vor 12 Jahren ist die A380 mit ihren Innovationen wie der Bord-Lounge und den Spa-Duschen im Oberdeck das Flaggschiff der Airline und bei Fluggästen weiterhin sehr begehrt. Emirates hat den Flugbetrieb mit der A380 vor kurzem wiederaufgenommen.

Sir Tim Clark, President Emirates Airline: „Die A380 ist eine Erfolgsgeschichte für Emirates, die sich im starken Kundeninteresse widerspiegelt, wo auch immer wir sie im Laufe der Jahre eingesetzt haben. Das Flugzeug hat uns dabei geholfen, die Nachfrage an Flughäfen mit beschränkten Slots und auf unseren Hauptstrecken sowie auf der Langstrecke effizient zu bedienen. Wir konnten mit dem Platzangebot und der Technologie der A380 neue Konzepte an Bord einführen, die das Flugerlebnis zum Besseren verändert haben. Wir freuen uns auf die Einführung unserer Premium Economy-Class, die in den kommenden Monaten in einer A380 ihr Debüt feiern wird und werden weiterhin in unsere erstklassige Produkterfahrung der A380 investieren. Das Flugzeug wird auch im nächsten Jahrzehnt unser Flaggschiff bleiben, das wir auf mehr Strecken einsetzen werden, wenn die Reise-Nachfrage wieder zunimmt."

Die A380 fliegt derzeit nach Kairo, Amman, Paris, London, Guangzhou, Manchester und Moskau. Kürzlich wurde der Flugbetrieb in London Heathrow auf bis zu vier tägliche A380- ausgeweitet. Der Doppeldecker stellt seine Vielseitigkeit auch dadurch unter Beweis, dass er als „Mini-Frachter“ auf ausgewählten Fracht-Charterflügen eingesetzt wird, um dringend benötigte Güter über das Streckennetz von Emirates zu transportieren.

Der Auslieferungsflug am vergangenen Samstag wurde mit einer Mischung aus Kerosin und nachhaltigem Flugbenzin (Sustainable Aviation Fuel, SAF) durchgeführt. Es war das erste Mal, dass die Fluggesellschaft nachhaltigen Kraftstoff für den Antrieb einer A380 verwendet. Der für den Flug verwendete Biokraftstoff wurde in Finnland aus gebrauchtem Speiseöl hergestellt.

„Nachhaltigkeit steht bei Emirates weiterhin ganz oben auf der Agenda. Wir beobachten die Entwicklungen im Bereich des nachhaltigen Flugtreibstoffs sehr genau und freuen uns auf die Zeit, in der er in grossem Massstab und zu wettbewerbsfähigen Kosten hergestellt werden kann. Unser letzter A380-Auslieferungsflug wurde teilweise mit nachhaltigem Flugbenzin betrieben –ein positiver Schritt zur Verringerung unserer Gesamtemissionen", kommentiert Sir Tim das Engagement der Fluggesellschaft zur Verringerung ihrer Umweltauswirkungen.

Emirates unterstützt Initiativen, die zur Entwicklung der SAF-Industrie und zur breiteren Verbreitung von Biokraftstoffen beitragen. Die Fluggesellschaft ist Teil der Koalition "Clean Skies for Tomorrow", die vom Weltwirtschaftsforum gegründet wurde, um die Entwicklung des SAF-Bereichs zu fördern. Emirates hat zudem eine Reihe von Webinaren über die Zukunft von SAF in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt, die von der Khalifa-Universität veranstaltet wurden. Ein Drittel der Crew-Busse von Emirates in Dubai werden derzeit mit Biokraftstoffen betrieben.

Emirates unternimmt darüber hinaus bedeutende Schritte zur Emissionsreduzierung. Neben dem Betrieb moderner und treibstoffeffizienter Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 6,5 Jahren verfügt die Fluggesellschaft über ein umfassendes Treibstoffeffizienzprogramm, das eine Reihe von Initiativen umgesetzt hat, darunter die Zusammenarbeit mit Flugnavigationsanbietern auf "Flex Tracks" oder flexiblen Streckenführungen, die für jeden Flug den effizientesten Flugplan erstellen. 

Die Airline betreibt zudem ein umfangreiches Treibstoffüberwachungssystem. Am Boden setzt sie, wo immer möglich, treibstoffeffiziente Verfahren ein, wie z.B. den Einsatz von Triebwerken, die weniger Energie verbrauchen, und das Abschalten von einem oder zwei Triebwerken beim Rollen nach der Landung. Weitere Initiativen umfassen Leerlauf-Umkehrschub bei der Landung, Verbesserungen der Ladeeffizienz, Gewichtsmanagement des Flugzeugs und die Einführung elektronischer „Flight Bags“ für die Cockpitbesatzung.

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