Erstellt am: 04.08.2009, Autor: rk

Airbus A330 und A340 Sensoren müssen ersetzt werden

Airbus, A330-300

Die Staudruckrohre von Thales müssen bei den A330 und A340 Langstreckenflugzeugen zu zweidrittel durch Sensoren von Goodrich ausgetauscht werden.
 
Weil die Staudruckrohre vom Hersteller Tahles schlechte Eigenschaften bei starker Eisbildung aufweisen, müssen bei den Airbus A330 und Airbus A340 Langstreckenflugzeugen mindestens zwei von drei Pitot Tubes dieses Fabrikanten durch Konkurrenzmuster des kanadischen Herstellers Goodrich ersetzt werden. Die Staudruckrohre dienen als Sensoren für die Air Data Computer, welche den Staudruck in brauchbare Geschwindigkeitsinformationen umwandeln und den Geschwindigkeitsanzeigen im Cockpit und den Flugsteuerungssystemen zuführen. Airbus und die europäische Luftfahrtbehörde EASA vermuten einen Zusammenhang mit dem Air France 447 Absturz über dem Südatlantik. Der Airbus A330 war mit Staudruckrohren von Thales ausgerüstet und ist in einer Schlechtwetterzone aus unbekannten Gründen abgestürzt. Die A330 und A340 Maschinen haben drei solcher Staudruckrohre, für den sicheren Betrieb ist jedoch nur einer dieser Staudruckmesser nötig. Ein Ausfall dieser Sensoren kann jedoch zu erheblichen Problemen im Cockpit führen, falls der Fehler durch die Piloten nicht richtig interpretiert wird. Von der Austauschaktion sind nach Angaben von Airbus rund 200 der 1000 Maschinen betroffen, viele Airlines haben die schlechteren Pitot Tubes bereits durch die qualitativ besseren ersetzt.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Ryanair weiterhin mit Gewinn unterwegs. Innovative Kleinjets mit einem Triebwerk. Weiteres Feilschen um den F-22 Raptor. Senatoren wollen auch beim F-35 Programm den Rotstift ansetzen.

 

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