Erstellt am: 27.02.2012, Autor: bgro

Air France KLM mit neuen Strecken

Air France Boeing 777-300ERAIR FRANCE KLM hat das Wachstum im Sommerflugplan 2012 dem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld angepasst. Insgesamt startet die Gruppe mit 0,8 Prozent mehr Kapazität auf der Langstrecke und mit -0,2 Prozent weniger auf der Mittelstrecke in die Saison. Durch die Stärkung der Regionalflughäfen in Marseille, Toulouse und Nizza, erhöht AIR FRANCE KLM die Gesamtkapazität auf der Mittelstrecke um 1,4 Prozent.

Neue Ziele

Mit Wuhan nimmt Air France am 11. April 2012 die fünfte Destination in China auf. Zum Einsatz kommt eine Boeing B777-200 dreimal pro Woche. In Afrika plant Air France die Aufnahme von Port Gentil in Gabun, sobald die Verkehrsrechte gesichert sind. Von Marseille, Toulouse und Nizza aus startet Air France erstmals zu 14 europäischen Städten, darunter ab 8. Juni zweimal pro Woche von Marseille nach Berlin sowie ab 25. März viermal pro Woche nach Hamburg. Toulouse verbindet Air France ab 1. April 2012 viermal pro Woche mit Berlin und fünfmal mit Hamburg.


KLM nimmt Dallas-Fort Worth mit fünf wöchentlichen Verbindungen wieder in den Flugplan auf. Ab 27. März 2012 ergänzt Luanda in Angola mit zwei Flügen pro Woche das Streckennetz von KLM. Ab 15. Mai 2012 fliegt die niederländische Airline dreimal pro Woche nach Lusaka in Sambia. Im Mittleren Osten nimmt sie Doha mit fünf wöchentlichen Verbindungen und Weiterflug nach Muskat in Oman auf. Großchina steht mit einer täglichen Verbindung nach Taipeh in Taiwan im Flugplan mit Weiterflug nach Manila, Philippinen.

Kurz- und Mittelstrecke: Mehr Kapazitäten nach Deutschland

Auf der Mittelstrecke belässt Air France ihre Aktivitäten weitestgehend auf Vorjahresniveau. Durch die neuen Verbindungen von den regionalen französischen Flughäfen und Frequenzerhöhungen der KLM erhöht AIR FRANCE KLM die Kapazitäten nach Deutschland. Im Gegenzug werden die Verbindungen von Marseille nach Düsseldorf um vier auf drei wöchentliche Flüge reduziert und die Flüge nach Leipzig und Eindhoven eingestellt. Außerdem streicht Air France die Strecken Lyon-Hamburg, Lyon-Birmingham, Clermont-Ferrand-Amsterdam, Bordeaux-Lissabon, Bordeaux-Barcelona und Paris-Oviedo. Frequenzerhöhungen bietet Air France von Paris nach Tunis, Vigo, Stockholm, Athen und London.

KLM stärkt das Engagement in Nordwesteuropa mit zusätzlichen täglichen Verbindungen nach Aalborg, Billund, Stavanger und Sandefjord/Torp. In Deutschland erhöht sie die Kapazitäten (+1) nach Bremen, Frankfurt und Stuttgart. Die Expansion in Großbritannien wird fortgesetzt, zuzüglich einer Verbindung nach Aberdeen sowie sechs täglichen Flügen nach Manchester, die die drei täglichen nach Liverpool ersetzen. In Spanien reduziert KLM die Dienste nach Barcelona und Madrid, letzteres wird in Kooperation mit Air Europe angeflogen. Venedig steht dreimal pro Woche im Flugplan. Die Strecke Amsterdam - Kiew wird im Codeshare mit Ukraine International vier- statt bisher zweimal bedient.

Langstrecke: Engere Zusammenarbeit mit Delta Air Lines und Alitalia

In Nordamerika reduziert Air France in Koordination mit den Partnern des Transatlantik-Joint Ventures, Delta, KLM und Alitalia, die Kapazitäten um 6,5 Prozent. Nach Los Angeles setzt die Airline ab 28. Mai 2012 täglich einen Airbus A380 ein. Damit ersetzen sieben wöchentliche Verbindungen mit dem Airbus A380 sowie acht mit einer Boeing
B777-200 die 20 Flüge mit den Boeing B777-200 und Boeing B777-300. Die Flüge nach Seattle übernimmt Delta Air Lines. New York-Newark wird eingestellt, Orlando folgt am 3. September 2012. Außerdem reduziert Air France die Kapazitäten nach Miami und Toronto.


Ab Juni bietet KLM mit Delta Air Lines vier tägliche Flüge von Amsterdam nach Atlanta. Zusammen mit Detroit, Minneapolis und New York JFK werden die wichtigsten Drehkreuze von Delta 14mal pro Tag von Amsterdam aus bedient. Die Flüge nach Miami werden im Sommer 2012 von Delta durchgeführt und nach Washington-Dulles setzt KLM einen neuen Airbus A330-300 ein. Houston steht sieben- statt 13mal pro Woche im Flugplan und Los Angeles erhält zehn Flüge (+7) von Juni bis Ende August. Toronto bedient KLM zweimal pro Tag und nach Calgary ersetzt sie die MD-11 durch eine Boeing B777-200.

In Lateinamerika hat Air France die Kapazitäten um 9,7% erhöht. Nach Santiago fliegt die französische Airline täglich (+1) und der Nachtflug nach Rio de Janeiro wird von einer Boeing B747 mit neuer Business- und Economy Class durchgeführt.

In Südamerika führt KLM den Service nach Panama fort, Rio de Janeiro und Buenos Aires werden dreimal pro Woche angeflogen, die Kapazitäten nach Buenos Aires durch den Einsatz einer Boeing B777-300 erhöht. Quito/Guayaquil in Ecuador wird im Sommer 2012 vier- statt bisher dreimal pro Woche bedient. Nach Paramaribo in Suriname setzt KLM im Juli und August viermal und in der Nebensaison dreimal pro Woche eine Boeing B747-400 ein.

In Afrika übernimmt Air France den täglichen Flug nach Abuja in Nigeria von KLM mit Weiterflug nach Port Harcourt. Die Kapazitäten nach Lomé werden auf fünf wöchentliche Verbindungen erhöht. Ab Mitte April 2012 ersetzen drei wöchentliche Flüge eines Airbus A330 die täglichen des Airbus A319 Dedicate nach Malabo und N’Djamena.


KLM stockt die Frequenzen nach Entebbe in Uganda und Kigali in Ruanda um sechs wöchentliche Verbindungen auf. Der neue Airbus A330-300 wird auf den Strecken nach Lagos in Nigeria und Accra in Ghana eingesetzt.

In den Mittleren Osten startet Air France mit 17,5 Prozent weniger Kapazität. Abu Dhabi wird im Sommer nicht angeflogen und Damaskus viermal pro Woche via Amman bedient. KLM fliegt im Sommer 2012 dreimal pro Woche nach Kairo, Flüge nach Tripolis in Libyen sind ab Mai 2012 geplant. Abu Dhabi und Bahrain werden fünfmal pro Woche bedient. Während der Abendflug nach Dubai während des Sommers ausgesetzt wird, bietet KLM erhöhte Kapazitäten auf dem Mittagsflug an.

In Asien erhöht Air France die Kapazitäten um 6,3 Prozent. Neu ist ein Nachtflug von Peking nach Paris-Charles de Gaulle. Nach Shanghai setzt Air France auf drei von
14 wöchentlichen Verbindungen einen Airbus A380 ein und Singapur erhält drei zusätzliche wöchentliche Frequenzen. In Japan kehren sowohl Air France als auch KLM zur Flugsituation vor dem Erdbeben 2011 zurück. Air France bietet wieder zwei tägliche Verbindungen nach Tokio (A380 und Boeing 777-300) an. Und KLM bedient Japan mit zehn Flügen pro Woche nach Tokio und einer wöchentlichen Verbindung nach Osaka. Bangkok steht mit einem neuen täglichen Nonstop-Service im Flugplan. Denpasar wird sieben statt bisher viermal pro Woche bedient mit Stopover in Singapur. Nach Delhi setzt KLM einen Airbus A330-200 anstelle der MD-11 ein.


In die Karibik und den Indischen Ozean hat Air France die Verbindungen nachjustiert und die Kapazitäten um 2,2 Prozent reduziert. Nach Mauritius und Havanna ersetzt eine Boeing B777-300 die Boeing B747 und Havanna wird sechs- statt bisher siebenmal pro Woche angeflogen. Mahé wird nicht mehr bedient, da der Codeshare-Partner Air Seychelles den Flugbetrieb nach Paris-Charles de Gaulle eingestellt hat. KLM behält die 14 wöchentlichen Flüge in die niederländische Karibik bei.

Neues Fluggerät und Produkte

Air France rüstet zwölf Boeing B777-300 im Juni 2012 um und ersetzt die Alizè-Klasse durch die Zwischenklasse Premium Voyageur. Zum Ende des Sommers erhalten sieben Boeing B747-400 neue Sitze in der Business Class (Affaires) sowie individuelle Videobildschirme in der Economy Class (Voyageur). Außerdem ersetzt Air France weiter die Boeing B777-200 mit 247 durch eine neue Version mit 309 Sitzen.

KLM ergänzt die Flotte um zwei neue Boeing B777-300 und drei neue Airbus A330-300 ER. Sie ersetzen nach und nach die Flugzeuge des Typs MD-11. Die Mittelstreckenflotte wird im Sommer 2012 vollständig aus Boeing B737-Flugzeugen der neuen Generation bestehen. Auf der Kurzstrecke komplettieren fünf Embraer 190 die Flotte und ersetzen die Fokker 100 bis zum Jahresende.

Air France KLM

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