| Wer fürchtet, ohne platzkundige Hilfe über Funk nicht auszukommen, macht sich unnötige Sorgen. In Deutschland noch immer undenkbar, in Portugal und vielen anderen Ländern ganz normal: Alle an- und abfliegenden Piloten setzen an nicht kontrollierten Plätzen ihre Positionsmeldugen als Blindmeldungen ab. Informationen zu Wind- und Landerichtung werden von den Piloten untereinander weitergereicht. Auch wenn nicht selten auf den Frequenzen der kleineren „Aerodromes“ die Landessprache zu hören ist, alle portugiesischen Piloten beherrschen die wichtigsten Standardsätze des |
Flieger-Englisch und auf den großen Plätzen und den FIS Frequenzen wird ohnehin nur in englischer Sprache kommuniziert. „Es hat aufgrund der Tatsache, dass wir hier in Portugal an unkontrollierten Plätzen nicht überall Turmpersonal haben, noch nie einen Unfall gegeben. Die Piloten werden von Anfang an darin geschult, eigenverantwortlich zu handeln und die Entscheidungen zum Beispiel hinsichtlich Start- oder Landerichtung selbst zu treffen und dies eventuell anfliegenden Kollegen auch mitzuteilen“, erklärt Eduardo Mitglied im „Aero Clube de Portugal“ (AeCP). |
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