Fliegen in Portugal
26. November 2008
Aber auch für Motor- und Segelflieger ist Portugal ein interessantes Reiseziel. Viele der kleineren Flugplätze werden von Vereinen betrieben und liegen in unmittelbarer Nähe zum Meer. Flieger- und Strandurlaub lassen sich so hervorragend miteinander kombinieren.
Konzentration vor dem Start in Sintra (LPST)
Foto: Frank Hugger
Segelflieger mit Streckenflugambitionen kommen gern nach Évora (LPEV). Mitten in der riesigen Ebene des Alentejo gelegen, einer Region die südlich von Lissabon beginnt und bis zur Algarve im Süden hinunterreicht, ist eines der beliebtesten Flugreviere der portugiesischen Segelflieger. Von hier aus können von April bis Oktober, bei hervorragenden thermischen Bedingungen, ausgedehnte Streckenflüge über die weithin flache Landschaft unternommen werden. Im Juli und August ist jedoch auch mit extrem hohen Temperaturen bis weit über 40 Grad zu rechnen, die jede Warteminute vorm Start zum F-Schlepp zu Tortur werden lassen. Für ausreichend Wasservorrat und Sonnenschutz ist unbedingt zu sorgen, aber das gilt in diesen Monaten ohnehin im ganzen Land.
Startvorbereitungen in Sintra (LPST)
Foto: Frank Hugger
Die insgesamt relativ geringe Verkehrsdichte, einmal abgesehen von den Gebieten rund um die drei großen Airports von Lissabon, Faro und Porto, ermöglicht fast im ganzen Land uneingeschränkt entspanntes Fliegen. Handling- und Landegebühren sind vielerorts unbekannt. Eine weitere Besonderheit: In Portugal gibt es keinen Flugleiterzwang. Viele der kleineren Plätze sind damit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang uneingeschränkt nutzbar.
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Kommentare

Jürgen Wexel
13:02 13-12-2008
Danke, ein sehr schöner und interessanter Bericht zum Fliegen im südlichen Zipfel Europa.
Marlies Niederhüfner
12:49 11-12-2008
Dieser Bericht macht neugierig auf das Fliegen in Portugal.
Vielen Dank

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