Autor: rk

Airport Grenchen X

Aller guten (Schweizer) Airports sind fünf: Airport Grenchen X
Ein Add-On von Flylogic Software und Jeff Stähli.
Grenchen X
Mit dem neuen Add-On "Airport Grenchen X" sind nun alle der fünf Schweizer Nationalflughäfen im Flugsimulator X verfügbar. Der nördlich von Bern gelegene Flugplatz wurde durch Jeff Stähli (Airport Emmen X) wieder komplett in 3D und mit vielen Details am und um den Flugplatz erstellt.
Grenchen X
Kurzgeschichte Flugplatz Grenchen
Mit der Landung von Militärpilot Ernst Knapp am 12. April 1931 begann die Ära des Flugplatzes Grenchen. Kurz darauf wurde die Graspiste eingeweiht und der Flugbetrieb aufgenommen. Bis zum zweiten Weltkrieg machte vor allem die Schweizer Militärluftfahrt davon Gebrauch. Als öffentlicher - also nationaler - Flughafen wurde Grenchen erstmals 1971 konzessioniert und seit 2007 ist Skyguide für die Flugsicherung zuständig. 2011 fanden 74.491 Flugbewegungen statt, die Mehrheit davon entfällt auf Ausbildungsflüge wie durch die Swiss Aviation Training. Daneben gibt es verschiedene Fluggruppen sowie Flugtaxi-Unternehmen und einen Fallschirmspringer-Club.
Grenchen X
Grenchen X für den Flugsimulator X
Airport Grenchen X erhält man als CD-ROM für Fr.24.90 bzw. EUR 19.99. Die Szenerie ist mit Prepar3D kompatibel. Die problemlose Installation enthüllt eine Flugplatzszenerie, welche in der Qualität selten erreicht wird. Kenner bisheriger Schweizer Flugplatz-Add-Ons für den FSX von Jeff Stähli werden voll auf ihre Kosten kommen und das auf fotorealistischem Niveau. Ein Highlight sind dabei auch die von Hand modellierten Bäume, Sträucher sowie Bepflanzung. Die Bodentexturen von 12 cm/Pixel bieten die bestmögliche Auflösung . Der Flugplatz fügt sich nahtlos in die Add-On-Szenerie "Switzerland Professional X" ein, ohne dass die Piste wie bei anderen FSX-Flugplätzen am Tag schon auf zig Kilometer zu sehen ist. Das macht natürlich auch das Fliegen nach VFR viel realistischer und interessanter. Die Beleuchtung ist insgesamt ebenfalls sehr realistisch gelungen einschliesslich der Befeuerung. Nebst Pisten und Rollwegen sind auch alle andere statischen Objekte auf und um den Flugplatz hochauflösend in 3D modelliert, wie etwa der Kinderspielplatz, die Ikarus-Skulptur sowie der Antonov AN-2 oder der F-104 Starfighter auf dem Verkehrskreisel. Selbst entfernte Objekte wie die grosse Aarebrücke auf der Autobahn wurden umgesetzt und runden das Umgebungsbild reichhaltig ab. Einziges Manko ist die mobile Helikopterplattform, welche zum Transport an die Tanksäule verwendet wird. Zu den Animationen gehört der Strassenverkehr mit neu sogar einem funktionierendem "Blitzkasten". Sogar die grosse schwarze Flugzeug-Uhr von Breitling unter dem Tower zeigt die genaue Zeit an. Trotz der extrem hohen Auflösung wird die Performance auf modernen, spieltauglichen Computern nicht wesentlich tangiert.
Grenchen X
Grenchen kann sogar mit Business Jets angeflogen werden
Rein fliegerisch ist Grenchen im FSX vor allem durch seine Lage aber auch die 1000 Meter Betonpiste interessant. So kann man von Grenchen aus auch mit kleinen Privatjets oder Twins wie der Piper Cheyenne operieren, welche real von der dort ansässigen Transwing Ltd. betrieben wird. Für Segelflieger stehen zwei Graspisten mit 700 bzw. 500 Metern zur Verfügung und sind durch ihre Nähe zum Jurasüdfuss ideal gelegen. Die An- und Abflugverfahren einschliesslich dem VOR DME Approach konnte ich problemlos abfliegen. Grenchen X: Ein "Must have" für alle Freunde der Schweizer FSX-Szenerie.
Voraussetzungen:
Microsoft Flight Simulator FSX (SP2 oder Acceleration Pack )
Windows XP/VISTA/WIN 7, 8
Prozessor: min. 2.66 GHz
Speicher: min. 2 GB RAM
Graphikkarte: min. 256 MB
Harddisk: min. 260 MB
Konzept und Realisierung: Jeff Stähli, Flylogicsoftware
Bezug: www.mailsoft.com
Preis: CHF 24.90
Link: Grenchen X
Text: Markus Slattner

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