Erstellt am: 24.04.2012, Autor: sräb

Wirtschaftsförderung auf italienisch

Businessjet, NetJets

Italiens Regierung hat anfangs Jahr entschieden Businessjet Betreiber kräftig zur Kasse zu bitten, diese Luxustaxe greift zu kurz und straft die Wirtschaft des Landes.

Italiens Regierung hat bei der Lancierung dieser einschneidenden Massnahmen nicht daran gedacht, dass die besteuerten Businessjets nicht nur von Luxuskunden sondern auch von Geschäftsreisenden benutzt werden. Das zweite Segment ist für die Wirtschaft sehr wohl wichtig und sollte gegenüber anderen Wirtschaftsstandorten nicht zu stark benachteiligt werden. Die Regierung will jetzt zum Rückzug blasen und die Ausländischen Jets erst nach einer Aufenthaltsdauer von mehr als 45 Tagen mit einer Luxusabgabe belasten, bisher wurden diese Steuern bereits ab einer Aufenthaltsdauer von 48 Stunden fällig. Die European Business Aviation Association (EBAA) rät ihren Mitgliedern jedoch immer noch, vorläufig mit dieser Steuer zu rechnen, bis eine klare Änderung kommuniziert werde. Die meisten Anbieter haben sich der Luxussteuer entzogen, indem sie ihre Jets von Italien nach Dubrovnik überflogen haben und dort parkiert blieben, bis sie wieder nach Italien zurückkehrten, um die Passagiere abzuholen.
 

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: EADS mit Glanzresultat. Indien wählt Rafale Kampfjet. Lufthansa schreibt rote Zahlen. Airbus A340, erfolgreicher langstreckenjet aus Europa.

 

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