Erstellt am: 19.02.2018, Autor: rk

Schubsteuerung der Nextant G90XT zugelassen

Nextant G90XT

Nextant G90XT (Foto: Nextant)

Bislang war die modifizierte King Air G90XT von Nextant nur mit einer konventionellen Leistungssteuerung zugelassen, jetzt kann man die Maschine mit zwei Schubhebeln bedienen.

Mit dieser vollelektronischen Schubsteuerung entfällt das manuelle Einstellen der Propellerverstellung. Nextant hat die stark überarbeitetet C90A King Air an der EBACE 2013 lanciert und errechnet sich für diese King Air Variante eine starke Nachfrage. Die G90XT ist mit neuen Triebwerken und einer modernen Avionik ausgestattet. Bei dem Triebwerk hat sich Nextant für das GE H75 von General Electric entschieden und bei der Avionik wird ein Garmin 1000 verwendet.

In einem ersten Schritt wurde die G90XT King Air mit einer konventionellen Leistungssteuerung mit manueller Propellerverstellung zugelassen, diese erfolgte Mitte November 2015.

Die Triebwerke der G90XT King Air können nach dem zweiten Zulassungsschritt nun ausschliesslich über zwei Schubhebel bedient werden, die Propellerverstellung wurde in die voll elektronische Leistungssteuerung integriert. Bei dieser Anordnung spricht man in der Regel von einem Jetprop, da die ganze Leistungssteuerung nur noch über zwei Schubhebel erfolgt. Die Musterberechtigung für Europa wird in den nächsten drei bis vier Monaten erwartet.

Falls sie ihre eigene C90A King Air zur G90XT modifizieren wollen, dann kostet das nach den aktuellen Nextant Preisen 2,4 Millionen US Dollar. Nextant bietet aber auch das ganze Paket für 2,8 Millionen US Dollar an, in diesem Preis ist auch das Flugzeug enthalten.

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