Erstellt am: 07.07.2017, Autor: rk

Gulfstream III in Venezuela abgestürzt

Gulfstream Aerospace G-1159A Gulfstream III

Gulfstream Aerospace G-1159A Gulfstream III (Foto: Thierry Bourgain)

Am 4. Juli 2017 ist ein Gulfstream III Business Jet bei Macanao ins Meer gestürzt, alle neun Insassen sind dabei ums Leben gekommen.

Der zweimotorige Business Jet startete am Mittag des 4. Juli 2017 auf dem internationalen Flughafen Caracas-Simón Bolívar International Airport in Caracas, Venezuela und wollte zum rund 450 Kilometer entfernten Porlamar-del Caribe Santiago Mariño International Airport fliegen. Während dem Sinkflug stürzte der Gulfstream III Jet aus noch nicht bekannten Gründen ins Meer. Laut der Luftfahrtbehörde Venezuelas haben die Piloten vor dem Unglück rund 80 Kilometer vor dem Flughafen die Flugverkehrsleitung informiert, dass sie Probleme mit der Hydraulik hätten und das Flugzeug nicht mehr steuern könnten. Rund drei Minuten später war das Flugzeug bereits auf einer Höhe von 3.000 Fuß und die Piloten meldeten, dass sie eine Notwasserung machen müssten. Die Küstenwache startete sofort eine Suchaktion.

Die Absturzstelle liegt rund 50 Kilometer West Nord Westlich von der Insel Macanao. Die Suchmannschaft konnte laut verschiedenen Medienberichten inzwischen zwei Leichen bergen, man kann davon ausgehen, dass niemand der neun Insassen das Unglück überlebt hat. An Bord der Gulfstream III waren laut nicht bestätigten Medienberichten Piloten, die auf einem Ausbildungsflug waren. Es könnte also durchaus sein, dass mit der Maschine Flugtests gemacht wurden, die den Absturz begünstigt haben könnten.

Die Luftfahrtbehörde von Venezuela hat eine Flugunfalluntersuchung eingeleitet.

Das Flugzeug

Der Gulfstream III Business Jet war in Venezuela auf die Kennung YV2896 zugelassen. Das Flugzeug wurde 1986 in Verkehr gesetzt und hat die Baunummer 469. Die Maschine gehört der venezolanischen Transportbehörde Servicio Autónomo de Transporte Aéreo – SATA.

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