Erstellt am: 04.09.2017, Autor: ps

EA-700 Kleinjet absolvierte Jungfernflug

 Eclipse 700 N990NE

Eclipse 700, N990NE Erstflug (Foto: One Aviation)

Der Demonstrator Eclipse 700 absolvierte am 1. September 2017 in Albuquerque, Neu Mexiko seinen erfolgreichen Jungfernflug.

Laut One Aviation dauerte der erste Flug 1,3 Stunden und verlief zur vollsten Zufriedenheit des Herstellers. „Das Flugzeug fühlte sich sehr gut an, ein gutes Zeichen für die Arbeit der Ingenieure und Flugzeugbauer“ meinte Testpilot Jerry Chambers zu dem ersten Flug. Bei dem EA-700 Prototypen handelt es sich um einen modifizierten Eclipse 500. Der Eclipse 500 Rumpf wurde mit einem größeren und aerodynamisch verbesserten Flügel versehen, dieser entspricht laut One Aviation jedoch noch nicht dem endgültigen Produktionsstandard. Die Tragfläche wurde, um Kosten einzusparen, aus einem existierenden Eclipse 550 Flügel aufgebaut. Der Flügel ist auch noch nicht mit Winglets ausgerüstet.

Von One Aviation wird der EA-700 als Project Canada geführt, bei dem überarbeiteten Eclipse 500/550 Jet wird dabei die Spannweite vergrößert und die Tankkeulen am Flügelende mit Winglets ersetzt. Die Tanks werden vollständig in die Flügel verlegt, dies erlaubt eine größere Treibstoffkapazität. Somit wird die neue Maschine mit drei Personen an Bord eine Reichweite von mindestens 1.400 Nautische Meilen (2.600 km) haben. One Aviation rechnet auf einer Reiseflughöhe von 43.000 Fuß mit einer maximalen Geschwindigkeit von 373 Knoten (691 km/h), das Flugzeug soll laut den aktuellsten Berechnungen 1.500 Nautische Meilen (2.778 km) weit fliegen können. Die Vergrößerung des Höhenleitwerks ist ein weiteres äußerliches Merkmal. Im Inneren wird die Cockpitinstrumentierung mit einem Garmin G3000 aufgefrischt. Der neue Jet wird 3,495 Millionen US Dollar kosten, leicht mehr als der Eclipse 550.

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