Erstellt am: 19.07.2016, Autor: ps

DAeC: Luftsport soll olympisch werden

Olympia Meise DAeC

Olympia Meise (Foto: Wiki-Foto)

Deutschen Aero Clubs (DAeC) möchte dem Luftsport weltweit eine grössere Bedeutung geben und ihn zur olympischen Disziplin aufwerten.

451 Athleten hat der Deutsche Olympische Sportbund für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 nominiert, in insgesamt 28 Disziplinen soll es in Rio in die Wettkämpfe gehen. Die Luftsportler bleiben – trotz ihrer großen und stetig wachsenden Bedeutung für die internationale Sportlandschaft – noch immer außen vor „Luftsport muss endlich olympisch werden“, sagt Udo Beran, Generalsekretär des Deutschen Aero Clubs (DAeC), Spitzenverband des Luftsports und der Allgemeinen Luftfahrt. Auf dieses Ziel arbeite der DAeC seit Jahren hin. „Und wir werden auch in Zukunft dafür kämpfen.“

Dass Piloten das Zeug für Olympia haben, zeigt schon der Blick in die Geschichte: Segelfliegen sollte bereits 1940 zur olympischen Disziplin werden. Eigens für die Olympischen Sommerspiele wurde ein Einheitsflieger, die „DFS Olympia Meise“, konstruiert. Doch dann kam der Zweite Weltkrieg, die Wettkämpfe wurden abgesagt – und den Segelfliegern blieb die Teilnahme an Olympia verwehrt. Bis heute.

Im September 1988 keimte erneute Hoffnung auf: Fallschirmspringen war Demonstrationsportart bei den Olympischen Spielen in Seoul. 25 amerikanische Springer zeichneten die Olympischen Ringe mit farbigem Rauch an den Himmel, 44 weitere Springer – darunter ein DAeC-Sportler – brachten die Flaggen aller teilnehmenden Nationen in das Stadion. Das Olympische Komitee blieb unbeeindruckt. Die erhoffte Wende kam auch nicht, nachdem Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, 2005 bei den World Games den Fallschirmsport in Augenschein genommen hatte.

„Wir freuen uns mit den Athleten, die es zu Olympia geschafft haben“, sagt Beran. „Aber: Wir sind überzeugt, dass auch Luftsportler künftig diese Chance haben sollten.“

DAeC

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