Erstellt am: 21.03.2012, Autor: rk

Indiens Luftwaffe mit miserabler Unfallstatistik

MiG-21 Indian Air Force

Keine andere Luftstreitkräfte hat eine schlechtere Unfallstatistik als die von Indien, während den vergangenen drei Jahren stürzten 33 Kampfjets und 10 Hubschrauber ab. Diese traurige Bilanz gab Indiens Verteidigungsminister vor ein paar Tagen den Parlamentskollegen bekannt.
 
Die unrühmliche Statistik wird durch die MiG-21 angeführt, von diesem Typ mussten 16 Maschinen nach Abstürzen abgeschrieben werden. Am besten schnitt die Jaguar Flotte ab, hier stürzte eine Maschine ab, gefolgt von zwei Mirage 2000. Die Luftwaffe Indiens verlor während dieser Zeit auch drei Sukhoi Su-30 und drei MiG-27. Bei den Unfällen kamen 26 Militärangehörige, darunter 13 Piloten, ums Leben. Am Boden mussten sechs Zivilpersonen ihr Leben lassen. Das Hauptproblem scheint die mangelhafte Ausbildung zu sein, die meisten Unfälle ging auf das Konto menschlichen Versagens, dicht gefolgt von Ausfällen durch technische Probleme. Indien möchte so rasch wie möglich neue Ausbildungsflugzeuge beschaffen, dadurch könnten die Standards des fliegenden Personals markant verbessert werden. Vorgesehen ist der Kauf von Pilatus PC-7 Turbopropeller Flugzeugen aus der Schweiz, dieser Handel wird momentan durch Einwände Südkoreas blockiert, welches ihren KT-1 an Indiens Luftstreitkräfte verkaufen möchte.

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