Erstellt am: 28.04.2010, Autor: rk

Indien verschiebt Kampfflugzeugentscheidung

CR Eurofighter Typhoon, Su-30 India mit Eurofighter und Tornado

Auch in Indien wird sich die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges verzögern, am 28. April 2010 laufen die Angebote aus.

In Indien handelt es sich um die lukrativste Kampfflugzeugausschreibung, um welche momentan alle grossen Fighter Hersteller buhlen. Indien will in seiner Medium Multi-Role Combat Aircraft Ausschreibung (MMRCA) mittelfristig 126 neue Kampflugzeuge beschaffen. Dem Auftragsgewinner würde neben einem enormen Prestigegewinn auch eine gewaltige Exportsumme von bis zu 11 Milliarden US Dollar zufliessen. Im Rennen um den zukünftigen Kampfjet Indiens befinden sich Boeing mit der F/A-18 Super Hornet, Dassault mit dem Rafale, EADS mit dem Eurofighter Typhoon, Lockheed Martin mit der F-16 Fighting Falcon, Mikojan mit der MiG-35 und Saab mit dem Gripen NG. Das indische Verteidigungsministerium hat nun alle Bietenden angefragt, ihre Offerte, die ursprünglich im April 2008 für eine Gültigkeit von 24 Monaten eingereicht wurde, um weitere 12 Monate zu verlängern oder ein neues Angebot abzugeben. In Indien drängt sich die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges scheinbar auch nicht dermassen rasch auf, so kann es sich das Land leisten, mit der Zeit zu spielen und auf günstige Bedingungen zu pokern. Einige Zeitungen wissen bereits zu bereichten, dass einige Hersteller die Preise anheben könnten, dies können wir uns schlecht vorstellen, denn in einem solchen Fall würde man sich selber disqualifizieren, denn alle Kandidaten haben das Potential die Ausschreibung zu gewinnen.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Verkehrszahlen in den USA stabilisieren sich. Airbus A330-200F zugelassen. Aero Friedrichshafen voller Erfolg. Eurofighter sehr zuverlässig. F-35B landet vertikal.

 

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