Erstellt am: 20.11.2010, Autor: rk

F-22 Pilot kam beim Absturz ums Leben

CR US Air Force, F-22 Raptor

Beim Absturz des F-22 Raptor Kampfflugzeuges über Alaska kam nach Angaben der US Air Force der Pilot ums Leben.

Die Maschine verschwand am 16. November 2010 um 19.40 Lokalzeit während eines Nachteinsatzes vom Radarschirm. Die Absturzstelle konnte am 17. November 2010 rund 100 Meilen nördlich von Anchorage in unwegsamem Gelände lokalisiert werden. Die US Air Force intensivierte danach die Suche nach dem Piloten, welcher als vermisst gemeldet wurde. Erste Unfalluntersuchungen zeigten, dass der Pilot vor dem Aufschlag nicht mit dem Schleudersitz ausgestiegen ist und ums Leben kam. Beim Luftwaffenoffizier handelt es sich um Jeffrey Haney aus Michigan, der seit Juni 2006 in Alaska bei dem 525th Jagdgeschwader im Einsatz stand. Nach Angaben der US Air Force werden die Bergungsarbeiten der Wrackteile mehrere Wochen in Anspruch nehmen und die Unfalluntersuchung werde zu einem grossen Teil auf die Sicherheitsstandards fokussieren. In diesem Fall geht man wohl bereits jetzt davon aus, dass es sich um einen kontrollierten Flug in den Boden gehandelt hat, der mit einem adäquaten Warnsystem hätte vermieden werden können. Die US Air Force beschäftigt sich zusammen mit der Industrie seit längerem an automatischen Bodenausweichsystemen (auto GCAS) für Kampfflugzeuge, um solche Abstürze in Zukunft vermeiden zu können.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Airlines schreiben wieder Gewinne. Erster F-35C Lightning II in Patuxent River eingetroffen. A380 Triebwerkprobleme beim Rolls Royce Trent 900.

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