Erstellt am: 01.06.2009, Autor: rk

Eurofighter Tranche 3A, Vertragsunterzeichnung wird im Juni erwartet

CR Steven Dreier, Eurofighter Typhoon

Damit der Eurofighter planmässig weiterfabriziert werden kann müssen die vier Erstabnehmer den Vertrag für die ersten Maschinen aus der Tranche 3 bald unterzeichnen.

Bei dem dritten Baulos wird der Eurofighter Typhoon über alle Fähigkeiten verfügen, welche die vier Partnerländer Grossbritannien, Deutschland, Italien und Spanien ursprünglich mit dem Industriekonsortium, das den Eurofighter baut, ausgehandelt haben. Die Tranche 3A umfasst 112 dieser Jagdflugzeuge der vierten Generation. Die Vertragsunterzeichnung wird von Eurofighter Chef Enzo Casolini noch in diesem Monat erwartet. Falls das Geschäft wie vorgesehen über die Bühne gehen wird, wird Grossbritannien 40, Deutschland 30, Italien und Spanien je 21 Flugzeuge bestellen. Grossbritannien wird aus diesem Baulos netto nur 16 neue Eurofighter Typhoon bestellen, da 24 noch aus ihrer Tranche 2 an Saudi Arabien abgegeben wurden und nun in die Tranche 3A neu aufgenommen wurden. Die beteiligten Länder wollen noch Eingeständnisse über eine Senkung der Lebenszykluskosten um bis zu 50 Prozent durchringen, dies könnte durch Industriepartnerschaften mit den jeweiligen Luftwaffen durchaus erreicht werden. Auch Diskussionen über die endgültige Konfiguration werden noch erwartet. Eurofighter möchte die modernsten Typhoons unbedingt mit dem Radar mit elektronischer Strahlschwenkung ausliefern, dadurch hätten die Flugzeuge auch bessere Exportchancen.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Verkehrszahlen in den USA weiterhin im Kriechgang. Grossbritannien hält an Eurofighter Typhoon fest. Airbus A380 erfolgreich unterwegs. F-22 Raptor Produktion wird wahrscheinlich nach nur 189 Flugzeugen eingestellt.

 

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