Erstellt am: 30.11.2010, Autor: psen

Deutsche Tornados verlassen Afghanistan

CR Deutsche Luftwaffe, Panavia Tornado

Mit dem letzten Start um 9.40 Uhr Ortszeit endete am Samstag, dem 27. November 2010, der Aufklärungseinsatz für die deutschen Tornados über Afghanistan.

Nachdem in den vergangenen Tagen fleißig an den Maschinen letzte Hand zu Wartungsarbeiten angelegt wurde, brauchten die Flugzeugtechniker nun nur noch wenige Handgriffe um die mit 9,5 Tonnen Kerosin beladenen Recce-Tornados startklar zu machen. Mit vier statt den üblichen zwei Treibstoffbehältern erreicht der Tornado ein Startgewicht von fast 21 Tonnen. Die – nun sehr geringe - Bodenfreiheit lässt schon den Vergleich mit einem Sportwagen aus Zuffenhausen zu. Wie gewohnt nahmen die Piloten ihre Jets vor dem Flug persönlich noch einmal in Augenschein. Bevor die Crews dann im Cockpit Platz nahmen wurden sie vom Kommodore des Einsatzgeschwaders Mazar-e Sharif, Oberst Gerhard Roubal, noch einmal persönlich verabschiedet. Auf der Startbahn wurde den Soldaten des EG MeS dann ein letztes Mal der Start von sechs Aufklärungstornados auf afghanischem Terrain geboten. Nach einer Flugzeit von 3 Stunden und zwanzig Minuten sind die Jets auf der arabischen Halbinsel zwischengelandet. Während des ersten Überführungstages hat ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 Stratotanker die Tornados mit dem notwendigen Treibstoff versorgt. Nach einer Übernachtung starten die Tornados dann in Richtung Sardinien, wo sie nach einer Flugzeit von ca. 7 Stunden und dreißig Minuten und zwei „Tankstopps“ am neuen Airbus A 310 Tankflugzeug (MRTT) der Flugbereitschaft des BMVg erwartet werden. Am 30.11.2010 werden die Tornados dann in den Morgenstunden von Verteidigungsminister zu Guttenberg und einer hochrangigen Delegation aus der Luftwaffenführung auf dem Fliegerhorst Jagel, der Heimat des Aufklärungsgeschwader 51 “Immelmann“, erwartet.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Airlines schreiben wieder Gewinne. Erster F-35C Lightning II in Patuxent River eingetroffen. A380 Triebwerkprobleme beim Rolls Royce Trent 900.

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