Erstellt am: 26.06.2012, Autor: rk

Britische Typhoon werden besser

Royal Air Force, Eurofighter Typhoon

Der britische Flugzeugbauer BAE System hat am 2. Mai 2012 den ersten Eurofighter Typhoon Kampfjet aus der Tranche 1 mit der Modifikation „drop 2“ ins Flugtestprogramm geschickt.

Die Eurofighter Typhoon aus dem ersten Baulos können noch nicht alle Aufgaben, wie sie ursprünglich geplant waren, gleichermassen gut lösen, deshalb will die Royal Air Force ihre Jets aus der Tranche 1 einen weiteren Schritt näher zum schlagkräftigen Mehrzweckkampfflugzeug bringen.
 
Ein so komplexes Kampfflugzeug, wie es der Eurofighter Typhoon ist, konnte man nicht in einem Schritt zu der perfekten Mehrzweckkampffähigkeit bringen, wie man es sich bei Projektbeginn vor mehr als 25 Jahren vorgestellt hatte. Viel zu rasch schreitet die Technologie voran und ermöglicht dadurch immer komplexere Anwendungen der Maschine.
 
Die ersten Jets für die Royal Air Force waren für die Rolle als Luftüberlegenheitsjäger optimiert worden, für komplexe Luft-Bodenfähigkeiten mussten die Jets in einem zweiten Schritt erweitert werden. BAE Systems hat dies unter „Drop 1“ in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern getan, jetzt folgt der zweite Schritt. Zu „Drop 2“ gehört unter anderem eine leistungsfähigere Avionik und Waffenelektronik, die den britischen Typhoons ein erweitertes Leistungsspektrum ermöglichen.
 
Grossbritannien denkt bei ihren Jets aus der Tranche 1 bereits an zwei weitere Modifikationen, die unter „drop 3“ und „drop 4“ laufen werden. Diese Programme werden ebenfalls in enger Abstimmung mit den Eurofighter Partnern durchgeführt.

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