Erstellt am: 18.09.2017, Autor: ps

A400M lieferte Hilfsgüter in die Karibik

Airbus Military A400M Luftwaffe

Airbus Military A400M Luftwaffe (Foto: Airbus Military)

Die deutsche Luftwaffe hat im Auftrag des European Air Transport Command mit einem A400M für die Niederlande Hilfsgüter in das Wirbelsturm Katastrophengebiet geflogen.

Der Hurrikan "Irma" hat in den vergangenen Tagen schwere Schäden in der Karibik angerichtet. So liegt unter anderem die etwa 87 Quadratkilometer große Insel St. Martin in Trümmern, 95 Prozent der Häuser wurden dort zerstört. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde zog der tropische Wirbelsturm über die niederländisch-französische Insel hinweg. Ein A400M Transportflugzeug der Deutschen Luftwaffe flog am 12. September 2017 vom niedersächsischen Wunstorf ins holländische Eindhoven. In Eindhoven wurden etwa 16 Tonnen Material in das Flugzeug geladen. Material, dass die Hilfskräfte vor Ort dringend für ihre Arbeit benötigen. Zur Fracht gehört alles, was für die Hilfe in einer Katastrophenregion benötigt wird. Zelte als Notunterkünfte, Feldküchen, Medikamente, Fertignahrung, Wasserkanister und Wasseraufbereitungsgeräte, Generatoren, Rettungs- und Bergematerial für Hilfskräfte bis hin zu Satellitenschüsseln, Laptops und Batterien.

Um die lange Flugstrecke mit dieser Last zu überwinden, ist der A400M zunächst auf die Azoren geflogen, dort hat er neuen Treibstoff getankt und dann in weiteren sechs Stunden die Strecke nach Curacao oder St. Martin zurückgelegt. Von dort wurde dann die Fracht zu den betroffenen Inseln geflogen. Auch Evakuationsflüge für betroffene Inselbewohner wurden mit dem A400M durchgeführt. Für die nächsten zwei Wochen befinden sich zwei A400M des Lufttransportgeschwaders 62 aus Wunstorf für Versorgungs- und Hilfsflüge in der Karibik.

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