Erstellt am: 19.03.2016, Autor: rk

flydubai Boeing 737 abgestürzt

flydubai Boeing 737-800

flydubai Boeing 737-800 (Foto: Boeing)

Eine Boeing 737-800 von flydubai wurde bei einem Landeunfall in Rostow heute Nacht vollständig zerstört, alle 62 Insassen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben.

In einer stürmischen Nacht stürzte die Boeing 737-800 der Gesellschaft flydubai beim zweiten Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Rostow am Don ab. An Bord von Flug FZ981 befanden sich laut Angaben von FlyDubai 55 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Bei dem zweiten Landeversuch zerschellte die Maschine und brannte vollständig aus. Laut noch nicht bestätigten Berichten verunfallte die Maschine während dem zweiten Durchstartverfahren, Fotos vom Trümmerfeld stützen diese These.

Das Wetter in Rostow war schlecht, es herrschte starker Wind aus südwestlicher Richtung. Die Wolkenbasis lag bei 4000 Fuß und die Sichtweite lag zwischen 4000 und 8000 Meter. Zum Landezeitpunt regnete es auf dem Flughafen von Rostow. Der Wind war stark und ruppig, lag aber ziemlich genau in der Pistenachse. Falls die Maschine während einem Durchstartverfahren in Bodennähe abgestürzt ist, dann könnten Windscherungen diesen Unfall begünstigt haben.

Kurz vor dem ersten Landeanflug von Flug flydubai FZ981 landete ein Airbus A320 von Ural Airlines sicher auf der Landebahn 22 von Rostow. Die Piloten der Boeing 737-800 von flydubai brachen ihren ersten Landeanflug ab und starteten durch, um anschließend für rund zwei Stunden in die Warteschleife einzufliegen. In dieser Zeit versuchte ein Airbus von Aeroflot aus Moskau dreimal vergeblich zu landen, schließlich flog diese Maschine zu seinem Ausweichflughafen Krasnodar und landete dort sicher. Auch ein Flug von Czech Airlines aus Prag wurde ins rund 250 Kilometer entfernte Krasnodar umgeleitet. Eine Maschine von Turkish Airlines kehrte wegen der schlechten Wetterbedingungen nach Istanbul zurück.

Bei dem Unglücksflugzeug handelte es sich um eine Boeing 737-800 mit der Kennung A6-FDN, die Maschine wurde anfangs 2011 in Verkehr gesetzt und war somit erst fünf Jahre alt. 

Eine Unfalluntersuchung wurde eingeleitet und muss nun zeigen, warum diese Bruchlandung passiert ist.

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