Erstellt am: 18.12.2017, Autor: rk

Zweiter COMAC C919 Prototyp abgehoben

COMAC C919 zweiter Prototyp

COMAC C919 zweiter Prototyp absolviert am 17. Dezember 2017 seinen Jungfernflug (Foto: COMAC)

Am 17. Dezember 2017 ist der zweite COMAC C919 Prototyp in Shanghai zu seinem erfolgreichen Jungfernflug gestartet.

Sieben Monate nach dem Erstflug hat nun der chinesische Flugzeugproduzent COMAC den zweiten C919 Prototyp in die Luft gebracht. Am Sonntag startete um 10:34 Uhr Lokalzeit auf dem Shanghai Pudong International Airport Flight Test Aircraft 2 (FTA-2) zu seinem Jungfernflug. Laut COMAC dauerte der Flug zwei Stunden. An Bord waren neben den beiden Testpiloten auch zwei Flugtestingenieure und ein Beobachter. Während dem ersten Testflug konnten die Piloten die Hauptsysteme des Flugzeuges, einschließlich des Fahrwerks und der Navigations- und Kommunikationsgeräte erfolgreich testen. Neben diesen Komponenten konnten auch die Start-und Landeeigenschaften mit den Klappen untersucht werden.

C919 Konkurrenz für Boeing und Airbus

Die C919 ist das erste chinesische Verkehrsflugzeug in dieser Größenklasse und bietet Platz für 158 Passagiere und soll bis zu 4.075 Kilometer weit fliegen können. In einer Spezialausführung beträgt die Reichweite sogar 5.555 Kilometer. COMAC hat laut eigenen Angaben bereits 785 Bestellungen von 27 Kunden für den neuen Jet erhalten, dabei sind jedoch auch alle Kaufabsichtserklärungen mit eingerechnet. Die Zulassung ist für 2020-21 geplant. COMAC rechnet für den C919 Airliner mit guten Absatzchancen. Ab 2020 soll die Produktionsrate von 40 bis 50 Flugzeugen im Jahr auf 150 Maschinen im Jahr hochgefahren werden. Ab 2035 möchte COMAC einen Drittel der Single Aisle Jets in China aus heimischer Produktion stellen. Im Weltmarkt visiert man einen Fünftel des Absatzes an und würde damit zu den beiden ganz großen Airbus und Boeing aufschließen.

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