Erstellt am: 22.04.2010, Autor: psen

Vulkanasche verursacht Verluste über US$1,7 Milliarden

IATA

IATA schätzt den Schaden, der den Airlines aufgrund der Luftraumsperrung über Europa entstanden ist, auf mehr als US$1,7 Milliarden ein.

Für eine Branche, die im letzten Jahr insgesamt US$9,4 Milliarden Verlust geschrieben hat und für 2010 mit einem Minus von US$2,8 Milliarden gerechnet hatte, ist diese zusätzliche Krise verheerend, so DG Giovanni Bisignani. Er erwartet, dass es mindestens drei Jahr dauern werde, bist die Airlines wieder das Niveau von vor der Krise erreicht haben. In den drei Tagen vom 17. bis zum 19. April, als die Unterbrüche im Luftverkehr am grössten waren, beliefen sich die verlorenen Einnahmen auf US$400 Millionen pro Tag. In der schlimmsten Phase waren 29 Prozent des weltweiten Luftverkehrs und 1,2 Millionen Passagiere täglich betroffen. Seit Mittwochmorgen können die meisten Airlines wieder abheben, es könnte jedoch Tage dauern, bis die Arbeit wieder aufgeholt ist. Bisignani forderte die Regierungen auf, Wege zu prüfen um die Airlines für ihre Verluste zu entschädigen, wie auch schon nach den Anschlägen vom 11. September 2010. Lufthansa CEO Wolfgang Mayrhuber sagte, er werde keine Kompensation beantragen, obwohl die Airline mit einem Verlust von 100 Millionen Euro rechnet.

FliegerWeb News Sendung mit folgenden Themen: Verkehrszahlen in den USA stabilisieren sich. Airbus A330-200F zugelassen. Aero Friedrichshafen voller Erfolg. Eurofighter sehr zuverlässig. F-35B landet vertikal.

 

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